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Freiberufliche Beratung – Das Ende traditioneller Beratungsunternehmen

Blog Kategorie:
Veröffentlicht am:
Mai 17, 2022
Lesezeit:
7 minutes
Leo
Erfahrener Copywriter, welcher viel Geld für Restaurants ausgibt, nur um es danach zu bereuen.

Wussten Sie, dass die Beratungsbranche im Moment massive Veränderungen durchläuft?

Mit dem Laufe der Zeit kommt es in fast jeder Branche zu Veränderungen. Uber hat die Art und Weise, wie Menschen Taxi fahren, verändert, das Online-Banking die Art und Weise, wie Menschen Geld transferieren. Gleichermaßen verändern Beratungsplattformen die Art und Weise, wie Berater arbeiten und eingestellt werden.

In folgendem Artikel werden wir darauf eingehen, wie die Beratungsbranche früher war, wie sie heute ist und was die freiberufliche Beratung für die Zukunft bringt.

Wie Berater bis vor ein paar Jahren gearbeitet haben

Seit der Entstehung der Beratungsbranche im 20. Jahrhundert konkurrieren Berater im harten Wettbewerb um Arbeitsplätze bei großen Firmen. Dafür gibt es viele Gründe. Zunächst einmal ist dies wie eine Art Auszeichnung, welche man ein Leben lang mit sich führen kann. So existieren haufenweise YouTube-Videos, welche mit „Ich bin ein Ex-BCG-Berater" oder „Ich habe 10 Jahre lang bei McKinsey gearbeitet" beginnen. Ein solcher Arbeitsplatz ist mit einem Gefühl der Errungenschaft verbunden. Ein weiterer Grund ist die Stabilität und das finanzielle Vertrauen, das große Beratungsfirmen ihren Angestellten bieten.

Ist ein Unternehmen schon seit Jahrzehnten im Geschäft und erwirtschaftet jedes Jahr Milliarden von Dollar, werden potenzielle Kandidaten natürlich hart arbeiten, um in dieses Unternehmen zu gelangen. Ganz zu schweigen von den Wachstums- und Ausbildungsmöglichkeiten, die damit einhergehen. Allerdings ist es nicht so einfach, wie es sich anhört, in eines dieser Unternehmen zu gelangen. Selbst innerhalb der Organisationen wird der Wettbewerb immer härter und einige große Beratungsfirmen sind berüchtigt für ihre „up or out" Politik.

“Es gibt nichts Dauerhaftes außer Veränderung.” – Heraklit

Wie Online-Beratungsmarktplätze die Industrie beeinflussen

Für lange Zeit waren Beratungsaufträge großen Unternehmen vorbehalten. Kleine und mittelständische Unternehmen mussten ihre Probleme, aufgrund finanzieller Einschränkungen, selbst lösen. Seit einigen Jahren tauchen auf dem Beratungs-Markt jedoch immer mehr Leute auf, die sich als „Ex-(Name der großen Beratungsfirma)" identifizieren. Das liegt mitunter daran, dass Online-Plattformen wie Consultport, Beratern nun die Möglichkeit eröffnen, auf freiberuflicher Basis zu arbeiten. Das führt dazu, dass immer mehr Berater große Firmen im Tausch für die freiberufliche Beratung verlassen.

Die Funktionsweise solcher Beratungsplattformen ähnelt der von Personalagenturen. Die Plattformen sind in der Lage, Sie mit einigen der besten Berater der Welt in Verbindung zu setzen und Expertenrat von Spitzenberatern war noch nie so zugänglich wie heute. Ein besonderer Vorteil ist, dass Unternehmen keine verrückten Geldsummen ausgeben müssen, um einen Problemlöser zu finden. Was früher ein Luxus war, der nur Großkonzernen zu Verfügung stand, steht durch freiberufliche Beratung jetzt jedem kleinen Familienunternehmen zur Verfügung. Unternehmen haben dies erkannt und nutzen mehr und mehr die Dienste freiberuflicher Plattformen. Es wird also deutlich, dass diese Veränderung real ist und es nicht mehr lange dauern wird, bis freiberufliche Beratung zur Norm wird.

Wie freiberufliche Plattformen Berater begünstigen

Der Online-Marktplatz für Berater wächst schnell. Im Vereinigten Königreich beispielsweise wird ein Fünftel der gesamten Beratungsarbeit von unabhängigen Beratern geleistet, wie ein Bericht aus dem Jahr 2018 ergab. Diese Berater nutzen häufig den Online-Beratungsmarktplatz, um neue Kunden zu finden.

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Als freiberuflicher Berater zu arbeiten hat Vorteile, welche Angestellte großer Firmen nicht erfahren. Arbeitet ein Berater für eine große Firma, kann es in der Regel Jahre dauern, bis er mehr Verantwortung übernehmen darf. In fast allen Fällen sind es ältere Mitarbeiter, welche die größere Verantwortung tragen. Große Firmen legen noch immer viel Wert darauf, eine strenge Hierarchie beizubehalten, um ihre Struktur, ihren Ruf und ihr Markenimage zu erhalten, welches ihnen Milliarden von Dollar einbringt. Zu viel Bürokratie blockiert jedoch auch Kreativität, und könnte die Arbeitszufriedenheit eines Beraters beeinträchtigen.

Als Freiberufler fallen diese Strukturen weg und der Berater muss nicht für jede Aufgabe eine Genehmigung einholen. Dies steigert die Arbeitszufriedenheit von Beratern. Des Weiteren entsteht durch freiberufliche Beratung die Möglichkeit, sich als Berater eine eigene Beratungsmarke aufzubauen. Das bedeutet, dass Ihre Bemühungen für verschiedene Projekte auch wirklich Ihnen als Berater zugeschrieben werden und nicht irgendeiner großen Firma. Darüber hinaus haben freiberufliche Berater die Möglichkeit, je nach Bedarf nach Abschluss eines Projekts eine Pause einzulegen, um z. B. einen Urlaub zu machen, bevor das nächste Projekt beginnt. Diese Dinge sind fast unmöglich, wenn man als Vollzeitberater bei einer großen Firma arbeitet.

Wie Online-Beratungsmarktplätze Unternehmen nützen

Manchmal ist es für Unternehmen unmöglich, bestimmte Aufgaben intern zu erledigen. Von Zeit zu Zeit sind Expertenrat und eine externe Perspektive erforderlich. Wenn Unternehmen jedoch den üblichen Weg gehen, könnte es sein, dass Sie am Ende weit mehr Geld als geplant ausgeben und mit einem Berater zusammenarbeiten, den sie nicht wirklich kennen. Das liegt daran, dass große Beratungsfirmen sehr teuer sind und Ihnen als Kunden meist einfach ein verfügbarer Berater zugewiesen wird.

Arbeiten Unternehmen dagegen mit freiberuflichen Beratern von Online-Beratungsplattformen zusammen, können sie sich vorher mit diesen treffen und die bisherige Arbeit des Beraters prüfen. Kann ein potenzieller Berater die Erwartungen eines Unternehmens nicht erfüllt, kann die Beratungsplattform dem Unternehmen weitere Berater vorstellen.

Die Möglichkeit, einen Berater von Hand auszuwählen ist etwas, das bis vor einigen Jahren unbekannt war und nur durch freiberufliche Beratung möglich wurde. Und da die Karriere eines freiberuflichen Beraters von den Empfehlungen früherer Kunden abhängt, wird dieser sein Bestes geben, um Kunden zu begeistern.



Fazit

Beratung ist nicht mehr das, was sie früher war. Es vollzieht sich ein offensichtlicher Wandel. Jahrelang hatten große Beratungsfirmen die Beratungsbranche monopolisiert. Sie erzielten außergewöhnliche Ergebnisse und gaben Tausenden von Menschen auf der ganzen Welt Arbeit. Jetzt beeinflussen jedoch mehr und mehr freiberufliche Berater den Markt, von welchen viele zuvor für große Beratungsfirmen gearbeitet haben.

Infolgedessen können kleine und mittlere Unternehmen, die bisher keinen Zugang zu Top-Experten hatten, nun einen freiberuflichen Berater über eine Online-Plattform einstellen. Manchmal wird ein Projekt so sogar innerhalb weniger Tage besetzt. Nicht nur in der Beratungsbranche, sondern auch in anderen Berufszweigen wird die freiberufliche Arbeit immer wichtiger. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die überwiegende Mehrheit der Belegschaft, einschließlich Berater, in Zukunft auf freiberuflicher Basis arbeiten wird. Es lohnt sich also, einen Versuch zu starten!

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