Freiberufliche Beratung â Das Ende traditioneller Beratungsunternehmen
Wussten Sie, dass die Beratungsbranche im Moment massive VerÀnderungen durchlÀuft?
Mit dem Laufe der Zeit kommt es in fast jeder Branche zu VerĂ€nderungen. Uber hat die Art und Weise, wie Menschen Taxi fahren, verĂ€ndert, das Online-Banking die Art und Weise, wie Menschen Geld transferieren. GleichermaĂen verĂ€ndern Beratungsplattformen die Art und Weise, wie Berater arbeiten und eingestellt werden.
In folgendem Artikel werden wir darauf eingehen, wie die Beratungsbranche frĂŒher war, wie sie heute ist und was die freiberufliche Beratung fĂŒr die Zukunft bringt.
Seit der Entstehung der Beratungsbranche im 20. Jahrhundert konkurrieren Berater im harten Wettbewerb um ArbeitsplĂ€tze bei groĂen Firmen. DafĂŒr gibt es viele GrĂŒnde. ZunĂ€chst einmal ist dies wie eine Art Auszeichnung, welche man ein Leben lang mit sich fĂŒhren kann. So existieren haufenweise YouTube-Videos, welche mit âIch bin ein Ex-BCG-Berater" oder âIch habe 10 Jahre lang bei McKinsey gearbeitet" beginnen. Ein solcher Arbeitsplatz ist mit einem GefĂŒhl der Errungenschaft verbunden. Ein weiterer Grund ist die StabilitĂ€t und das finanzielle Vertrauen, das groĂe Beratungsfirmen ihren Angestellten bieten.
Ist ein Unternehmen schon seit Jahrzehnten im GeschĂ€ft und erwirtschaftet jedes Jahr Milliarden von Dollar, werden potenzielle Kandidaten natĂŒrlich hart arbeiten, um in dieses Unternehmen zu gelangen. Ganz zu schweigen von den Wachstums- und Ausbildungsmöglichkeiten, die damit einhergehen. Allerdings ist es nicht so einfach, wie es sich anhört, in eines dieser Unternehmen zu gelangen. Selbst innerhalb der Organisationen wird der Wettbewerb immer hĂ€rter und einige groĂe Beratungsfirmen sind berĂŒchtigt fĂŒr ihre âup or out" Politik.
FĂŒr lange Zeit waren BeratungsauftrĂ€ge groĂen Unternehmen vorbehalten. Kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen mussten ihre Probleme, aufgrund finanzieller EinschrĂ€nkungen, selbst lösen. Seit einigen Jahren tauchen auf dem Beratungs-Markt jedoch immer mehr Leute auf, die sich als âEx-(Name der groĂen Beratungsfirma)" identifizieren. Das liegt mitunter daran, dass Online-Plattformen wie Consultport, Beratern nun die Möglichkeit eröffnen, auf freiberuflicher Basis zu arbeiten. Das fĂŒhrt dazu, dass immer mehr Berater groĂe Firmen im Tausch fĂŒr die freiberufliche Beratung verlassen.
Die Funktionsweise solcher Beratungsplattformen Ă€hnelt der von Personalagenturen. Die Plattformen sind in der Lage, Sie mit einigen der besten Berater der Welt in Verbindung zu setzen und Expertenrat von Spitzenberatern war noch nie so zugĂ€nglich wie heute. Ein besonderer Vorteil ist, dass Unternehmen keine verrĂŒckten Geldsummen ausgeben mĂŒssen, um einen Problemlöser zu finden. Was frĂŒher ein Luxus war, der nur GroĂkonzernen zu VerfĂŒgung stand, steht durch freiberufliche Beratung jetzt jedem kleinen Familienunternehmen zur VerfĂŒgung. Unternehmen haben dies erkannt und nutzen mehr und mehr die Dienste freiberuflicher Plattformen. Es wird also deutlich, dass diese VerĂ€nderung real ist und es nicht mehr lange dauern wird, bis freiberufliche Beratung zur Norm wird.
Wie freiberufliche Plattformen Berater begĂŒnstigen
Der Online-Marktplatz fĂŒr Berater wĂ€chst schnell. Im Vereinigten Königreich beispielsweise wird ein FĂŒnftel der gesamten Beratungsarbeit von unabhĂ€ngigen Beratern geleistet, wie ein Bericht aus dem Jahr 2018 ergab. Diese Berater nutzen hĂ€ufig den Online-Beratungsmarktplatz, um neue Kunden zu finden.
Als freiberuflicher Berater zu arbeiten hat Vorteile, welche Angestellte groĂer Firmen nicht erfahren. Arbeitet ein Berater fĂŒr eine groĂe Firma, kann es in der Regel Jahre dauern, bis er mehr Verantwortung ĂŒbernehmen darf. In fast allen FĂ€llen sind es Ă€ltere Mitarbeiter, welche die gröĂere Verantwortung tragen. GroĂe Firmen legen noch immer viel Wert darauf, eine strenge Hierarchie beizubehalten, um ihre Struktur, ihren Ruf und ihr Markenimage zu erhalten, welches ihnen Milliarden von Dollar einbringt. Zu viel BĂŒrokratie blockiert jedoch auch KreativitĂ€t, und könnte die Arbeitszufriedenheit eines Beraters beeintrĂ€chtigen.
Als Freiberufler fallen diese Strukturen weg und der Berater muss nicht fĂŒr jede Aufgabe eine Genehmigung einholen. Dies steigert die Arbeitszufriedenheit von Beratern. Des Weiteren entsteht durch freiberufliche Beratung die Möglichkeit, sich als Berater eine eigene Beratungsmarke aufzubauen. Das bedeutet, dass Ihre BemĂŒhungen fĂŒr verschiedene Projekte auch wirklich Ihnen als Berater zugeschrieben werden und nicht irgendeiner groĂen Firma. DarĂŒber hinaus haben freiberufliche Berater die Möglichkeit, je nach Bedarf nach Abschluss eines Projekts eine Pause einzulegen, um z. B. einen Urlaub zu machen, bevor das nĂ€chste Projekt beginnt. Diese Dinge sind fast unmöglich, wenn man als Vollzeitberater bei einer groĂen Firma arbeitet.
Manchmal ist es fĂŒr Unternehmen unmöglich, bestimmte Aufgaben intern zu erledigen. Von Zeit zu Zeit sind Expertenrat und eine externe Perspektive erforderlich. Wenn Unternehmen jedoch den ĂŒblichen Weg gehen, könnte es sein, dass Sie am Ende weit mehr Geld als geplant ausgeben und mit einem Berater zusammenarbeiten, den sie nicht wirklich kennen. Das liegt daran, dass groĂe Beratungsfirmen sehr teuer sind und Ihnen als Kunden meist einfach ein verfĂŒgbarer Berater zugewiesen wird.
Arbeiten Unternehmen dagegen mit freiberuflichen Beratern von Online-Beratungsplattformen zusammen, können sie sich vorher mit diesen treffen und die bisherige Arbeit des Beraters prĂŒfen. Kann ein potenzieller Berater die Erwartungen eines Unternehmens nicht erfĂŒllt, kann die Beratungsplattform dem Unternehmen weitere Berater vorstellen.
Die Möglichkeit, einen Berater von Hand auszuwĂ€hlen ist etwas, das bis vor einigen Jahren unbekannt war und nur durch freiberufliche Beratung möglich wurde. Und da die Karriere eines freiberuflichen Beraters von den Empfehlungen frĂŒherer Kunden abhĂ€ngt, wird dieser sein Bestes geben, um Kunden zu begeistern.
Fazit
Beratung ist nicht mehr das, was sie frĂŒher war. Es vollzieht sich ein offensichtlicher Wandel. Jahrelang hatten groĂe Beratungsfirmen die Beratungsbranche monopolisiert. Sie erzielten auĂergewöhnliche Ergebnisse und gaben Tausenden von Menschen auf der ganzen Welt Arbeit. Jetzt beeinflussen jedoch mehr und mehr freiberufliche Berater den Markt, von welchen viele zuvor fĂŒr groĂe Beratungsfirmen gearbeitet haben.
Infolgedessen können kleine und mittlere Unternehmen, die bisher keinen Zugang zu Top-Experten hatten, nun einen freiberuflichen Berater ĂŒber eine Online-Plattform einstellen. Manchmal wird ein Projekt so sogar innerhalb weniger Tage besetzt. Nicht nur in der Beratungsbranche, sondern auch in anderen Berufszweigen wird die freiberufliche Arbeit immer wichtiger. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die ĂŒberwiegende Mehrheit der Belegschaft, einschlieĂlich Berater, in Zukunft auf freiberuflicher Basis arbeiten wird. Es lohnt sich also, einen Versuch zu starten!
