6 GrĂŒnde, warum Ihr Beratungsauftrag scheitern kann
NatĂŒrlich ist es auch möglich, dass ein Beratungsauftrag scheitert. Dies ist jedoch unwahrscheinlicher, wenn Sie die richtigen Berater aus den richtigen GrĂŒnden einstellen.
In folgendem Artikel werden wir einige Szenarien erörtern, in welchen ein Beratungsauftrag möglicherweise nicht so produktiv ist wie erwartet.
Neben den GrĂŒnden, warum etwas misslingen könnte, statten wir Sie mit einigen Tipps aus, um die hĂ€ufigsten Fehler zu vermeiden, die GeschĂ€ftsinhaber bei der Beauftragung eines Beraters machen können.
1. Nicht den richtigen Experten einstellen
Einige Berater sind Generalisten, andere sind Experten in einer bestimmten Nische. Zum Beispiel gibt es Projektmanagement-Berater, die Sie bei der Implementierung der agilen Methodik in Ihrem Unternehmen unterstĂŒtzen können. Sie helfen bei der Rationalisierung wöchentlicher AblĂ€ufe und der Steigerung der Gesamteffizienz. Möchten Sie Ihr Unternehmen dagegen umstrukturieren, können Sie einen Berater fĂŒr den Turnaround Ihres Unternehmens an Bord holen. Der SchlĂŒssel liegt darin, die richtigen Berater fĂŒr ein bestimmtes GeschĂ€ftsprojekt zu finden.
Dank der Online-BeratungsmarktplÀtze können Sie heute innerhalb weniger Tage die besten Berater in jeder beliebigen Nische finden. Egal, um welches GeschÀftsproblem es geht, es ist sehr wahrscheinlich, dass es einen Berater gibt, der auf die Lösung dieses speziellen Problems spezialisiert ist.
2. Angst vor VerÀnderung
Der Gedanke âAber so haben wir es immer gemacht" ist etwas, das viele Unternehmen daran hindert, voranzukommen. Nutzen Sie jedoch die Hilfe von Online-BeratungsmarktplĂ€tzen auf der Suche nach dem richtigen Berater, dann sind Sie auf dem richtigen Weg und haben erkannt, dass ein Berater Sie in die richtige Richtung fĂŒhren kann. Trotzdem stellt in vielen FĂ€llen die Angst vor VerĂ€nderungen ein Hindernis dar, die Empfehlungen eines Beraters auch tatsĂ€chlich umzusetzen. NatĂŒrlich sollten Sie sich Raum fĂŒr Fragen und eine gesunde Skepsis bewahren. SchlieĂlich ist nicht alles, was ein Berater sagt, von Anfang an in Stein gemeiĂelt. Im Gegenteil, oftmals bitten Unternehmen den Berater, weitere Daten zu sammeln und Empfehlungen zu Ă€ndern. Landen die Analyse und die Empfehlungen des Beraters, nachdem dieser gegangen ist, jedoch als PDF-Datei auf dem Google Drive Ihres Unternehmens und werden nie genutzt, sind Ihre BemĂŒhungen sinnlos.
3. Mangel an interner UnterstĂŒtzung
Vor der Einstellung eines Beraters, sollten Sie Ihr Team wissen lassen, warum Sie einen Berater einstellen möchten und weshalb die UnterstĂŒtzung aller nötig ist. Ein Berater wird von Zeit zu Zeit mit dem Team zusammenarbeiten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass dieser als Vollzeitangestellter und nicht als "vorĂŒbergehender AuĂenseiter" behandelt wird.
ErhĂ€lt ein Berater nicht die nötigen Informationen, werden seine E-Mails nicht umgehend beantwortet oder fehlt allgemein die UnterstĂŒtzung des internen Teams, wird seine Arbeit beeintrĂ€chtigt. Selbst wenn Sie die besten Berater fĂŒr Ihr Unternehmen finden. Ohne die UnterstĂŒtzung des Teams werden Sie nicht in der Lage sein, ihr Bestes zu geben. Auch Politik und Ego könnten einen Berater in seiner Arbeit ausbremsen. Folglich ist es Ihre Pflicht, all diese Hindernisse zu verhindern.
4. Einstellung eines Beraters aus den falschen GrĂŒnden
Jeder GeschĂ€ftsinhaber möchte die besten Berater fĂŒr sein Unternehmen finden. Manchmal jedoch werden Berater in Eile und aus den falschen GrĂŒnden eingestellt. Zum Beispiel, wenn Sie einen Berater einstellen, in der Hoffnung von diesem GeschĂ€ftsgeheimnisse eines frĂŒheren Kunden zu erfahren. Oder wenn Sie einen externen Experten in die Firma holen wollen, weil Sie denken, dass Ihr internes Team inkompetent ist. Dies könnte als Folge die Moral Ihres Teams nachhaltig negativ beeinflussen und sicherlich nicht zum Erfolg des Beratungsauftrags beitragen.
Genauso sollten Sie einen Berater nie mit der Intention einstellen, dass dieser Ăberstunden leistet und am Wochenende arbeitet. Zusammengefasst, der Versuch, die richtigen Berater aus den âfalschenâ GrĂŒnden einzustellen, wird wahrscheinlich zum Scheitern des Projekts fĂŒhren. Selbst wenn der Berater extrem kompetent. Die Absicht eines Unternehmens, ihn einzustellen, spielt mit Sicherheit eine groĂe Rolle fĂŒr seine Leistung. Stellen Sie also sicher, dass Sie einen Berater nur aus den richtigen GrĂŒnden einstellen.
5. Verzicht auf eine Due-Diligence-PrĂŒfung bei der Einstellung eines Beraters
Nur, weil jemand aus Ihrem Netzwerk Ihnen einen Berater empfiehlt, sollten Sie vor der Einstellung trotzdem eine Due-Diligence-PrĂŒfung durchfĂŒhren. Dementsprechend sollten Sie sich immer nach frĂŒheren Kunden umsehen, welche ĂŒber die GlaubwĂŒrdigkeit Ihres potenziellen Beraters aussagen können. Ăberdies haben soziale Medien die DurchfĂŒhrung von Background Checks noch einfacher gemacht.
Das LinkedIn-Profil und die Empfehlungen eines Beraters werden ein klareres Bild von dessen Expertise und bisher erreichtem vermitteln. Hat der Berater auf seiner Website auĂerdem Fallstudien, ist das ein Jackpot. Diese erlauben Ihnen zu untersuchen, wie genau ein Berater einem Kunden in der Vergangenheit geholfen hat, um dessen Ziele zu erreichen.
Möchten Sie sich den zusĂ€tzlichen Aufwand ersparen, welcher mit der PrĂŒfung eines Beraters einhergeht, sollten Sie einen Online-Beratungsmarktplatz aufsuchen. Die Vertreter der Plattform werden die Due Diligence und die ersten GesprĂ€che fĂŒhren, was Ihnen viel Zeit erspart.
6. Sie erwarten, dass der Berater die gesamte Arbeit erledigt
Ein Berater wird eine Menge Arbeit erledigen, allerdings nicht alle. TatsĂ€chlich hĂ€ngt die QualitĂ€t des Endergebnisses des Beratungsauftrags von der UnterstĂŒtzung ab, die der Berater von allen wĂ€hrend seiner Arbeit erhĂ€lt. Arbeiten Berater und Unternehmen Hand in Hand und streben ein gemeinsames Ziel an, können die Ergebnisse spektakulĂ€r sein. Oft ist es jedoch so, dass Unternehmen das GefĂŒhl haben, dass ihre einzige Aufgabe darin besteht, die Rechnung des Beraters zu bearbeiten. Allerdings ist dies die falsche Einstellung!
Ein Berater könnte Ihnen zum Beispiel die Erstellung eines Newsletters empfehlen, um mit bestehenden Kunden in Kontakt zu bleiben. Daraufhin mĂŒssen dann der Berater und Ihr internes Team zusammenarbeiten, um den Newsletter tatsĂ€chlich zu erstellen, zu versenden und die Leistung des Newsletters zu ĂŒberwachen. Es ist nicht so, dass das ganze Risiko auf den Schultern des Beraters liegt. Sowohl das Unternehmen als auch der Berater haben eine gemeinsame Verantwortung, ihr Engagement erfolgreich zu gestalten.
Fazit
Ein Beratungsauftrag kann funktionieren und Ihr Unternehmen auf die nĂ€chste Stufe bringen. Das ist der Grund, warum so viele Unternehmen Berater einstellen und dafĂŒr viel Geld zahlen. Jedoch sollten sich die Unternehmen ihrer eigenen Rolle bewusst sein, um die Arbeit des Beraters so produktiv wie möglich zu gestalten. Wenn die richtigen Berater eingestellt werden und dann die volle UnterstĂŒtzung des Unternehmens erhalten, sind die Chancen fĂŒr ein erfolgreiches Projekt hoch!
