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Wie Sie sich selbst vermarkten, um als Freiberufler erfolgreich zu sein

Blog Kategorie:
Veröffentlicht am:
Juli 21, 2021
Lesezeit:
11 minutes
Leo
Erfahrener Copywriter, welcher viel Geld für Restaurants ausgibt, nur um es danach zu bereuen.

Möchten Sie freiberuflicher Berater werden, sollten Sie sich zuerst folgende Frage stellen: „Wie vermarkte ich mein Unternehmen?”. Egal, wie gut Ihre Beratungsfähigkeiten sind, niemand wird diese nutzen, wenn Sie nicht wissen, wie Sie sich selbst vermarkten können.

Es gibt keinen Mangel an Arbeit für Berater. Das Berkshire Hathaway-Unternehmen BusinessWire berichtete im März 2021, dass die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) des globalen Managementberatungsmarktes zwischen 2020 und 2021 9,2 % betragen und einen Wert von 895 Mrd. $ erreichen soll. Auf Westeuropa entfielen im Jahr 2020 45 % des Marktes, Nordamerika lag mit 29 % an zweiter Stelle. Die Nachfrage nach Beratung wird durch das Wachstum von Internetdiensten, die Automatisierung von Beratungsprozessen und Entwicklungen in der Datensicherheit noch stärker getrieben.

Die Frage ist, ob Sie dieses Wachstum und diese Chance für sich zu nutzen wissen. Wissen potenzielle Kunden über Sie Bescheid und können Sie als Berater ausfindig machen? Die Fähigkeit, sich selbst vermarkten zu können, ist ein erster, wichtiger Schritt auf dem Weg in die Freiberuflichkeit.

Wie Sie Ihr Beratungsgeschäft vermarkten

Michael Gerber, der Autor von “E-Myth Revisited”, rät Unternehmern, „an” ihren Unternehmen zu arbeiten, nicht nur „in” ihnen. Das bedeutet, dass Sie sich nicht nur auf die Belieferung von Kunden konzentrieren sollten. Stattdessen gilt es auch, darauf zu achten, das Geschäft zu vergrößern, neue Kunden zu finden und sich von der Konkurrenz abzuheben. Allgemein heißt es, dass man 50 % seiner Zeit für Marketing aufwenden sollte.

Beim Marketing geht es immer um Verkauf. In diesem Fall möchten Sie sich selbst vermarkten und Käufer für Ihre Dienstleistungen finden. Um dies zu erreichen, sollten Sie den Markt verstehen und klar definieren, wie Ihre Dienstleistung ein Problem löst oder die Bedürfnisse eines potenziellen Kunden erfüllt. Dazu gehört auch die Preisgestaltung. Was verlangen Sie für Ihre Dienste und wie viel ist ein Kunde zu zahlen bereit? Überdies sollten Sie ein Verständnis für Marketingtechniken entwickeln. Dies kann Content Marketing, Social Media und E-Mail-Marketing, Empfehlungen, Werbeaktionen, Sponsoring von Veranstaltungen, Treueprogramme und Ähnliches umfassen.

Eine Marketingstrategie besteht in der Regel aus vier Schritten:

  • Bewusstsein schaffen: Es geht darum, das Profil der Menschen zu identifizieren, die Sie ansprechen möchten und sie auf Ihre Marke aufmerksam zu machen.
  • Interesse wecken: Es ist notwendig, das Interesse der Menschen an Ihrem Angebot zu wecken und sich von der Konkurrenz abzuheben.
  • Nachfrage schaffen: Hier versuchen Sie, eine emotionale Verbindung herzustellen, bei der die Menschen den Nutzen in dem sehen, was Sie anbieten.
  • Zur Handlung übergehen: Machen Sie es potenziellen Kunden leicht, sich mit Ihnen, Ihrem Produkt und Ihrem Service auseinanderzusetzen.

Außerdem sollten Sie sicherstellen, dass Sie eine Vertriebspipeline mit potenziellen Kunden führen. Daraufhin können Sie Ihren Verkaufstrichter – die Konversionsraten von Interessenten, die sich durch die Verkaufspipeline bewegen – analysieren. Dies wird Ihnen helfen, Ihre Angebote zu straffen und Ihre Beziehungen zu Kunden zu stärken.

“It used to be that the big ate the small. Now the fast eat the slow.”

Wie man ein kleines Unternehmen vermarktet

Als Freiberufler sollten Sie nicht den Fehler machen, zu denken, dass Sie nur kleine Unternehmen ansprechen sollten, da Sie selbst ja auch nur ein kleines Unternehmen sind. In diesem Fall werden Sie nur Ihr Einkommen einschränken. Wenn Sie größere Kunden anvisieren, einen guten Service bieten und gute Kundenbeziehungen aufbauen, ist es wahrscheinlicher, dass Sie Folgeaufträge erhalten werden und eine höhere Bezahlung verlangen können. Tatsächlich spielen in der Gig-Economy die Größe und der geografische Standort oft keine Rolle. Als Freiberufler haben Sie den Vorteil, schnell auf Kundenbedürfnisse reagieren zu können. Dies hebt Sie von den oft schwerfälligen Prozessen großer Beratungsunternehmen ab. Möchten Sie sich selbst vermarkten, wird dies zu einem wichtigen Verkaufsargument.

Die Erfolgs-Chancen für kleine Unternehmen waren noch nie so gut wie heute. Untersuchungen zeigen, dass kleine, nischenorientierte Beratungsunternehmen mehr wachsen als mittelgroße und große Häuser. Das liegt zum einen daran, dass Unternehmen nach spezielleren Angeboten und intimeren Kunden-Berater-Beziehungen suchen. Zum anderen daran, dass sie ihre Bedürfnisse in Nischenbereiche aufteilen und nach Beratern mit spezifischer Erfahrung Ausschau halten. Außerdem wenden sich im Zuge der Digitalisierung auch kleinere und familiengeführte Unternehmen an unabhängige Berater.

Dies ist eine gute Nachricht für freiberufliche Berater und führt zu einer Revolution in der Art, wie sie wahrgenommen und eingesetzt werden.

Wie Sie Ihr Geschäft online vermarkten

Möchten Sie sich selbst vermarkten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie können sich für einen Alleingang entscheiden und eine unabhängige Beratungs-Website einrichten. Das bedeutet, dass Sie eine Content-Strategie entwickeln, Social-Media-Kanäle einrichten und eine Community aufbauen müssen. Heutzutage geht es immer darum, einen Raum zu schaffen, in welchem Menschen mit Ihnen und untereinander sprechen können. Das kann über YouTube, Facebook- und LinkedIn-Gruppen, persönliche Treffen oder Webinare sein.

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Möchten Sie sich selbst vermarkten, sollte ein wichtiger Teil Ihrer Strategie aus ehrlichem Kundenfeedback und den daraus resultierenden Empfehlungen bestehen. Kunden um schriftliches Feedback zu bitten, kann erheblich zu einer guten Selbstvermarktung beitragen.

Die Bereitstellung von hochwertigen Inhalten ist zu einem wichtigen Element für die Entwicklung von Glaubwürdigkeit geworden. Dies kann ein Blog, Fallstudien oder eine Aufzeichnung persönlicher Lernerfahrungen sein. Auch Podcasts und Videos werden immer beliebter. Der Anteil der Erwachsenen in den USA, die angaben, im letzten Monat einen Podcast gehört zu haben, hat sich in den letzten zehn Jahren auf 37 % verdreifacht.

Hierbei ist Video-Marketing sehr effektiv. Eine von Wyzowl im Dezember 2020 durchgeführte Untersuchung befragte Menschen, welche Videos zu Vermarktung Ihrer Produkte eingesetzt hatten. Heraus kamen folgende Ergebnisse:

  • Für 83 % der Befragten, haben Videos die durchschnittliche Verweildauer der Besucher auf der Website erhöht.
  • Für 94 % trugen Videos dazu bei, das Verständnis der Benutzer für ihr Produkt oder ihre Dienstleistung zu erhöhen.
  • Bei 84 % der Befragten halfen Videos, Leads zu generieren.

Aus der Kundenperspektive ergab die Untersuchung, dass 69 % der Kunden ein kurzes Video bevorzugen, verglichen mit 18 %, die einen textbasierten Artikel wünschen und 2 %, die ein Verkaufsgespräch oder eine Demo präferieren. Überdies ist die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen Videoinhalte mit anderen teilen, doppelt so hoch wie bei jeder anderen Art von Inhalten.

Interessanterweise bestand die Video-Erfolgsstory des Jahres 2020 aus Webinaren: 62 % der Marketer gaben an, dieses Medium im Jahr 2020 zu nutzen (gegenüber 46 % im Vorjahr). Außerdem gaben 91 % der Nutzer an, dass sie diese als effektiv empfänden.

Tatsächlich ist das Erstellen von Videos einfacher und erschwinglicher geworden. Es gibt inzwischen zahlreiche "How-to"-Seiten, Bearbeitungstools und sogar kostenlose Technologien zur Unterstützung. Im Folgenden einige Grundregeln, die Sie beachten sollten:

  • Erläutern (oder demonstrieren) Sie klar und deutlich Ihre Dienstleistung und warum sie für den Kunden von Vorteil ist.
  • Erstellen Sie eine Reihe von kurzen Videos, die verschiedene Aspekte Ihres Angebots erklären, anstatt diese in einem langen Video zusammenzufassen.
  • Sorgen Sie für ein professionelles Aussehen und Gefühl. Dazu gehören die richtige Beleuchtung und Hintergründe, Digitalkameras oder Smartphones, die scharfe Bilder und eine hohe Auflösung liefern. Überdies Stative, um Verwacklungen zu vermeiden und Software-Bearbeitungswerkzeuge (z. B. gibt es für Mac iMovie und für Microsoft den Video-Editor).

Möchten Sie mehr über die Techniken des Online-Marketings erfahren, empfiehlt es sich, folgenden Artikel zu lesen: „4 Wachstums-Hacks, die McKinsey und BCG Consultants nutzen". Der Artikel wirft einen näheren Blick auf Wachstumsmetriken, die Entwicklung von Customer Personas, Content-Marketing und Lead Magnets.

Der Online-Marktplatz für Beratung

Heutzutage hat der Online-Beratungsmarktplatz die Aussichten für unabhängige Beratungsarbeit und die Art, wie Kunden über Einstellungspraktiken denken, dramatisch verändert. Flexible Belegschaften, die Vollzeit-, Teilzeit-, Freiberufler- und Remote-Mitarbeiter kombinieren, sind alltäglich geworden.

Einige der bekannteren Plattformen sind Upwork, Fiverr und Freelancer. Diese verzeichnen Millionen von Nutzern und ausgeschriebene Jobs.

Darüber hinaus bieten kleinere Organisationen wie Consultport großartige Möglichkeiten für unabhängige Berater Kunden zu finden. Andersherum erhalten auch Kunden schnellen Zugriff auf eine globale Belegschaft hoch qualifizierter Talente.

Tatsächlich geht der Service jedoch weit über die klassische Arbeitsvermittlung hinaus, die Arbeitssuchende mit offenen Stellen bei Unternehmen zusammenbringt. Der Fokus liegt auf dem Matching von Beratern mit den Projekten, die ihre Fähigkeiten am besten nutzen können. Gleichzeitig erhalten die Kunden eine Auswahlliste mit den am besten geeigneten Beratern für ihre Projekte, die alle vorab geprüft wurden.

Diese Plattformen bieten enorme Vorteile für unabhängige Berater. Aus der Vertriebsperspektive ist es viel wahrscheinlicher, dass Sie von einem Kunden „gefunden" werden. Die Plattformen übernehmen das Marketing, stellen die SEO-Tools und Social-Media-Kanäle zur Verfügung und zahlen für professionelle Blogbeiträge. Ihre Angaben werden als Teil einer größeren Gruppe von Experten profiliert. Daraufhin stellt die Plattform Ihre bisherigen Projekterfolge und das Feedback Ihrer Kunden vor. Ihre Vertriebspipeline ist mehr oder weniger garantiert und sich haben weniger Arbeit mit Selbstvermarktung.

Als Bonus kümmert sich eine Plattform wie Consultport auch um alle administrativen Details rund um die Einrichtung von Verträgen, Qualitätskontrolle und Zahlungen. So können sich sowohl Kunden als auch Berater auf ihre Projekte konzentrieren.



Fazit

Die allgemeine Regel besagt, dass unabhängige Berater die Hälfte ihrer Zeit mit Selbstvermarktung verbringen sollten. Dazu gehören Networking, das Anrufen potenzieller Kunden, das Einreichen von Angeboten und Vorschlägen, die Pflege einer Online-Präsenz und die Entwicklung eines Systems zur Gewinnung und Umwandlung von Kunden. Dies kann für Kleinunternehmer ziemlich überwältigend scheinen.

Möchten Sie sich selbst vermarkten, ohne diesen Arbeitsaufwand auf sich zu nehmen? Tatsächlich ist die Vermarktung Ihres Unternehmens durch Online-Plattformen viel einfacher und effektiver geworden. Sind Sie auf einer solchen Plattform registriert, können Kunden Sie leichter finden und Ihre Dienste in Anspruch nehmen. Sie haben eine konstante Pipeline an potenzieller Arbeit und mehr Zeit, sich auf aktuelle Projekte zu konzentrieren, anstatt neue zu finden.

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