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Der richtige Weg, als Freiberufler Ihr Beraterhonorar zu erhöhen

Blog Kategorie:
Veröffentlicht am:
Juli 21, 2021
Lesezeit:
6 minutes
Leo
Ein versierter Copywriter, der viel Geld in Restaurants lässt und es später bereut.

Eine Preiserhöhung bei bestehenden Kunden mag den meisten Beratern ein wenig unangenehm sein. Zunächst einmal müssen Sie den Mut aufbringen, Ihr Beraterhonorar überhaupt anzusprechen und selbst dann ist nicht, sicher, dass Sie bekommen, was Sie sich erhoffen.

Die Erhöhung Ihres Preises ist jedoch ein wichtiger Aspekt der Selbständigkeit. Als unabhängiger Berater erhalten Sie keine jährliche Gehaltserhöhung wie Festangestellte. Sie müssen selbst die Initiative ergreifen, das Thema anzusprechen.

In folgendem Artikel werfen wir einen Blick darauf, wie Sie dies erreichen.

1. Bereiten Sie sich zuerst mental vor

Oft zögern freiberufliche Berater, Ihr Beraterhonorar für bestehende Kunden zu erhöhen, da sie selbst mental nicht auf diese Veränderung vorbereitet sind. Und dafür gibt es einen Grund: In der Biologie nennt man dies „Homöostase". Dabei handelt es sich um einen Weg unseres Körpers, sich selbst stabil zu halten und alles zu vermeiden, das möglicherweise zu Instabilität führen könnte.

Möchten Sie Ihr Beraterhonorar erhöhen, müssen Sie bereit sein, sich vorübergehend ein wenig unbequem zu fühlen. Folglich müssen Sie, wenn Sie wachsen möchten, Ihre Komfortzone überwinden und ein Risiko eingehen. Des Weiteren sollten Sie sich bewusst sein, dass es völlig normal ist, ein Beraterhonorar zu erhöhen und Ihren wahren Wert zu verlangen.

„Sei immer du selbst und hab Vertrauen in dich selbst. Suche nicht nach einer erfolgreichen Persönlichkeit, um diese zu imitieren." - Bruce Lee

2. Erhöhen Sie Ihre Preise aus dem richtigen Grund

Sie sollten sich im Klaren darüber sein, weshalb Sie Ihr Beraterhonorar erhöhen möchten. Wenn der Wert, den Sie dem Kunden bieten, steigt, sollte auch Ihr Beraterhonorar steigen. Das ist ein guter, richtiger Grund! Nehmen wir an, Sie sind zum Beispiel ein SEO Berater, der einem Kunden geholfen hat, in 10 Monaten von 300 Seitenbesuchen pro Monat, auf 6000 Seitenbesuche pro Monat zu kommen. Folglich konnte der Umsatz Ihres Kunden um 200 % gesteigert werden. Als Konsequenz sollten Sie auf jeden Fall Ihre Beratungssätze erhöhen.

3. Ändern Sie Ihre Honorarstruktur

Wenn Sie Ihre Beratungssätze für bestehende Kunden nicht erhöhen möchten, sollten Sie darüber nachdenken, Ihre Honorarstruktur zu ändern. Werfen wir im Folgenden einen Blick, auf einige Honorarstrukturen, die freiberufliche Berater verwenden:

Beraterhonorar, Der richtige Weg, als Freiberufler Ihr Beraterhonorar zu erhöhen
  • Stundensatz: Hier werden Sie für die Anzahl der abrechenbaren Stunden bezahlt, die Sie arbeiten. Diese Struktur eignet sich hervorragend für kleine Projekte, bei denen die abrechenbaren Stunden vorhersehbar sind.
  • Projektbezogene Gebühr: Hierbei handelt es sich um eine einmalige Gebühr für das gesamte Projekt. Sie kann in Stufen oder zu Beginn oder am Ende des Projekts gezahlt werden.
  • Retainer-Modell: Dies ist wie ein Gehalt für die fortlaufende Bereitstellung Ihrer Beratungsleistungen. Es gibt zwei Arten von Retainern: Pay for Work und Pay for Access. Bei ersterem müssen Sie regelmäßig an bestimmten Ergebnissen arbeiten, bei letzterem gibt es keine bestimmten, vorher festgelegten Ergebnisse. Stattdessen bezahlt Sie ein Kunde dafür, dass er bei Bedarf auf Ihre Expertise zugreifen kann.
  • Basis + Provision: Dabei handelt es sich um eine, auf dem Return-on-Investment basierende Gebührenstruktur, bei der der Kunde Ihnen einen Teil des Umsatzes zahlt, den Sie ihm zu generieren helfen. Wenn Ihre Verkaufsstrategie zum Beispiel einem Unternehmen hilft, eine zusätzliche Million Euro pro Monat zu erwirtschaften, könnten Sie 1 % als Provision berechnen und 10.000 Euro zusätzlich verdienen.

Nun liegt es an Ihnen, herauszufinden, welche Honorarstruktur für Sie und Ihre Kunden am besten funktioniert.

4. Passen Sie Ihre Zeit an, um Ihre Rate selbst zu erhöhen

Ist es für Sie nicht möglich, höhere Beratungssätze bei einem Kunden zu erzielen, sollten Sie die Zeit, die Sie für das Projekt aufwenden, reduzieren. Stellen Sie jedoch trotzdem sicher, dass sich dies nicht auf die Qualität Ihrer Arbeit auswirkt.

Nehmen wir zum Beispiel an, Sie arbeiten für einen Kunden 20 Stunden pro Woche an einem Projekt zur digitalen Transformation und erhalten dafür einmalig 10.000 Euro. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Prozess zu beschleunigen und nur 15 Stunden pro Woche für dieses Projekt aufzuwenden. So bleibt Ihnen etwas Zeit, um an neuen Projekten zu arbeiten oder neue Kunden zu finden.

Wie bereits erwähnt, sollte sich die geringere Anzahl von Stunden, die Sie einem Projekt widmen, nicht negativ auf die Ziele Ihres Kunden auswirken. Die Idee ist hier, Prozesse zu schaffen, die Ihnen helfen, die gleichen Aufgaben in einem kürzeren Zeitraum effizient zu erledigen.



5. Nehmen Sie Kontakt mit einer Online-Beratungsplattform auf

Ist dies alles nicht möglich und Sie können Ihr Beraterhonorar nicht erhöhen, ist es vielleicht an der Zeit, neue Kunden zu finden. Jedoch ist dies oft leichter gesagt, als getan. Zunächst einmal müssen Sie nach Unternehmen suchen, die offen dafür sind, Freiberufler einzustellen und den Wert verstehen, den Berater bringen können.

Der einfachste Weg, neue Kunden zu finden, läuft über Online-Beratungsplattformen. Diese können Ihnen helfen, neue, hoch bezahlte Freelance-Projekte auf einer konsistenten Basis zu finden. Folglich sollten Sie als freiberuflicher Berater auf jeden Fall Ihren Lebenslauf an eine solche Online-Beratungsplattform schicken.

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