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Fragen, die fast immer in einem Vorstellungsgespr√§ch f√ľr Berater gestellt werden

Blog Kategorie:
Veröffentlicht am:
Oktober 25, 2021
Lesezeit:
5 minutes
consultport-author
Leo
Ein versierter Copywriter, der viel Geld in Restaurants lässt und es später bereut.

Sie haben demn√§chst ein Vorstellungsgespr√§ch als Berater? Dann ist dies der richtige Artikel f√ľr Sie!

Vorstellungsgespr√§che k√∂nnen sehr be√§ngstigend sein, selbst f√ľr hochbegabte und motivierte Bewerber. Wei√ü man jedoch, wie das Gespr√§ch ablaufen wird und welche Art von Fragen gestellt werden, wird es deutlich weniger be√§ngstigend.

In folgendem Artikel werden wir einen Blick auf drei verschiedene Arten von Fragen werfen, welche Interviewer Bewerbern bei einem Interview stellen, um deren Eignung als Berater zu pr√ľfen. Au√üerdem werden wir Sie mit Tipps ausstatten, die Ihnen helfen werden, Ihr Interview mit Erfolg zu meistern.

Beginnen wir mit den drei Arten von Fragen, auf die Sie sich unbedingt vorbereiten sollten:

1. Fassen Sie Ihr CV zusammen

Zugegebenermaßen ist dies keine richtige Frage. Allerdings können Sie trotzdem sicher sein, dass der Interviewer Sie zu Beginn des Vorstellungsgesprächs bitten wird, Ihren Lebenslauf durchzugehen.

Wie ist diese Bitte zu beantworten?

Versuchen Sie, sich nicht auf Qualifikationen und Leistungen zu konzentrieren, die nichts mit der Beratung zu tun haben. Es ist verst√§ndlich, dass man gerne erw√§hnen m√∂chte, wie man sich beispielsweise w√§hrend des Kunstfestivals der Universit√§t ehrenamtlich engagiert hat. In einem Vorstellungsgespr√§ch f√ľr Berater k√∂nnte dies jedoch ein Fehler sein. Denken Sie daran, dass das Unternehmen, das Sie interviewt, wissen m√∂chte, wie Sie Ihre Beratungsf√§higkeiten einsetzen werden. Es geht darum, zu beurteilen, wie Sie Kunden einen Mehrwert bieten werden.

Es ist schwer, die Kultur eines Beratungsunternehmens zu verstehen, wenn Sie noch nie als Berater gearbeitet haben. Aus diesem Grund sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass Ihre Interviewer wahrscheinlich sehr erfahren sind und m√∂chten, dass Sie schnell auf Dinge in Ihrem Lebenslauf hinweisen, die f√ľr die Beratung relevant sind.

Nat√ľrlich k√∂nnen Sie in dem Vorstellungsgespr√§ch trotzdem Ihre ehrenamtlichen T√§tigkeiten erw√§hnen. Stellen Sie jedoch sicher, einen Zusammenhang zur Beratung herzustellen. Angenommen, Sie waren an Ihrer Universit√§t Kapit√§n der Fu√üballmannschaft. In diesem Fall k√∂nnten Sie zum Beispiel sagen: ‚ÄěIch habe meine Schul-Fu√üballmannschaft geleitet und somit Erfahrung mit der Betreuung und √úberwachung eines kleinen Teams.

‚ÄěWas auch immer du machst, mach es gut." - Abraham Lincoln
2. Verhaltensbezogene Fragen

Diese Art von Frage ist im Vorstellungsgespr√§ch wahrscheinlich am wichtigsten. Manche Leute verwenden die Begriffe ‚ÄěEignungsgespr√§ch" und ‚ÄěVerhaltensgespr√§ch" sogar synonym.

Wie der Name schon sagt, zielen verhaltensorientierte Fragen darauf ab, zu verstehen, wie sich ein Bewerber in einer bestimmten Situation verhalten hat. Die Gespr√§chspartner k√∂nnen diese Informationen nutzen, um zu beurteilen, wie Sie sich in einer √§hnlichen Situation wahrscheinlich verhalten w√ľrden. Somit gelingt es diesen, einzusch√§tzen, ob Sie gut in die Kultur des Beratungsunternehmens passen w√ľrden oder nicht.

Im Folgenden einige Beispiele f√ľr verhaltensorientierte Fragen:

  • Beschreiben Sie eine Situation, in welcher Sie eine Meinungsverschiedenheit mit Ihrem Vorgesetzten hatten.
  • Beschreiben Sie eine schwierige Situation, mit der Sie bei der Arbeit konfrontiert wurden und erz√§hlen Sie uns, wie Sie damit umgegangen sind.
  • Erz√§hlen Sie uns, wie Sie in der Vergangenheit mit einem schwierigen Kunden umgegangen sind.

Es ist zwar besser, sich auf diese Fragen des Vorstellungsgesprächs vorzubereiten. Trotzdem sollten Sie vermeiden, dass Ihre Antworten auswendig gelernt und somit unauthentisch wirken. Die Gesprächspartner werden schnell erkennen, ob Sie ehrlich sind oder nicht. Verhalten Sie sich also dementsprechend.

3. Motivationsfragen

Diese Fragen im Vorstellungsgespr√§ch haben das Ziel, Ihre Beweggr√ľnde f√ľr den Beruf des Beraters herauszufinden. Der Interviewer m√∂chte wissen, weshalb Sie sich f√ľr die Beratungsbranche entschieden haben oder warum Sie in einer bestimmten Spezialisierung wie b> Strategieberatung oder Operations arbeiten. Dar√ľber hinaus werden Sie sicher gefragt werden, weshalb Sie sich auf die Stelle des Unternehmens beworben haben.

Im Folgenden einige Beispiele f√ľr Motivationsfragen in einem Vorstellungsgespr√§ch f√ľr Berater:

  • Warum haben Sie sich entschieden, Berater zu werden?
  • Warum haben Sie sich f√ľr unser Unternehmen entschieden?
  • Was wissen Sie √ľber unser Unternehmen?
  • Was sind die Vor- und Nachteile einer Beraterkarriere?

F√ľr die Interviewer ist es wichtig, Ihre Motivation zu erfahren, da der Berater-Beruf nicht f√ľr jeden geeignet ist. Der Einstellungsprozess selbst ist sehr langwierig und zeitaufw√§ndig. Aus diesem Grund stellen die Unternehmen sicher, keine unmotivierten Bewerber einzustellen. Diese sind der Verantwortung, die ein Job in der Beratungsbranche mit sich bringt, wahrscheinlich nicht gewachsen.

Wie Sie die Fragen im Vorstellungsgespräch meistern

Lassen Sie uns nun den Fokus darauf legen, wie Sie während des Gesprächs Ihr Bestes geben können.

  • Verstehen Sie, wonach der Interviewer sucht: Der Interviewer m√∂chte sich vergewissern, dass Sie gut mit Menschen zusammenarbeiten k√∂nnen, die richtige Motivation haben und probleml√∂sungsorientiert sind. Ihre Antworten sollten diese Qualit√§ten widerspiegeln.
  • Geben Sie keine auswendig gelernten Antworten: Wie bereits erw√§hnt, sollten Sie sich bei einem Bewerbungsgespr√§ch f√ľr eine Stelle als Berater auf keinen Fall verstellen. Die Interviewer, vor allem in hochrangigen Beratungsunternehmen, haben jahrelange Erfahrung mit Dutzenden von Bewerbern. Infolgedessen werden sie sofort erkennen, ob Sie authentisch sind.
  • √úben Sie f√ľr das Vorstellungsgespr√§ch: Es gibt einen Unterschied zwischen auswendig gelernten Antworten und einer guten Vorbereitung auf das Vorstellungsgespr√§ch. Denken Sie also daran, dass Sie, trotz gr√ľndlicher Vorbereitung, keine vorgefertigten Antworten geben sollten. Beim eigentlichen Vorstellungsgespr√§ch sollten Sie nat√ľrlich und entspannt r√ľberkommen.
  • Stellen Sie Fragen: Nur weil Sie der Bewerber sind, bedeutet das nicht, dass Sie keine Fragen stellen d√ľrfen. Stellen Sie die richtigen Fragen, k√∂nnen Sie Ihren Gespr√§chspartner beeindrucken und sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Achten Sie jedoch darauf, keine pers√∂nlichen Fragen zu stellen oder Fragen, deren Antwort offensichtlich ist, z. B. ‚ÄěWann wurde das Unternehmen gegr√ľndet?" Dar√ľber hinaus sollten Sie auch keine negativen Fragen stellen oder solche, die konfrontativ wirken k√∂nnten, z. B. ‚ÄěEin anderes Unternehmen bietet mir einen deutlich h√∂heren Lohn, weshalb also sollte ich bei Ihnen anfangen?

Zusammenfassend l√§sst sich sagen, dass Vorstellungsgespr√§che f√ľr Berater durchaus eine Herausforderung sind. Trotzdem werden diese kein Hindernis f√ľr Sie darstellen, wenn Sie begabt sind und sich wirklich daf√ľr begeistern k√∂nnen, ein erfolgreicher Berater zu werden. F√ľr Ihr n√§chstes Vorstellungsgespr√§ch als Berater also alles Gute!