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Wie Sie das Beste aus der Arbeit mit Beratern herausholen

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Veröffentlicht am:
Juni 8, 2022
Lesezeit:
5 minutes
consultport-author
Leo
Erfahrener Copywriter, welcher viel Geld fĂŒr Restaurants ausgibt, nur um es danach zu bereuen.

Laut Wörterbuch meint Empathie die FĂ€higkeit, die GefĂŒhle oder Erfahrungen einer anderen Person zu teilen, indem man sich vorstellt, wie es wĂ€re, in deren Situation zu sein.

Inmitten all der komplexen Vertragsbedingungen und der juristischen Fachsprache neigen wir dazu, zu vergessen, dass wir mit Menschen arbeiten. Folglich ist es wichtig, die Dinge auch aus der Perspektive unserer Mitarbeiter zu verstehen.

Dasselbe gilt, bei der Arbeit mit Beratern. Ein grundlegendes VerstÀndnis des Beratungsdenkens ist entscheidend, bevor Sie einen Berater vom Beratungsmarkt einstellen. Dieser Artikel soll Ihnen helfen, sich in die Denkweise eines Beraters hineinzuversetzen und Ihr potenzielles ArbeitsverhÀltnis aus dessen Perspektive zu erleben.

1. Berater suchen nach Lösungen

Berater heben Problemlösung auf eine ganz andere Ebene. Sie verfĂŒgen ĂŒber fundierte Kenntnisse der verschiedenen Arten von Rahmenbedingungen, die zur Lösung eines GeschĂ€ftsproblems eingesetzt werden. So setzen Sie zum Beispiel die FischgrĂ€tendiagramm-Methode ein, mit welcher ein komplexes Problem in kleinere Teile zerlegt und analysiert werden kann, wie sich die einzelnen Teile gegenseitig beeinflussen. Ein anderes, sehr beliebtes Beispiel ist das ‘Design Thinking’, eine Methodik, die sich um die Nutzer dreht und sich darauf konzentriert, bessere Produkte und Dienstleistungen fĂŒr diese zu schaffen.

Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Die meisten Menschen können nicht einmal begreifen, wie raffiniert diese von Beratern angewandten Problemlösungstaktiken sind. Wenn Sie jedoch den richtigen Berater einstellen, werden Sie diese fortschrittlichen, lösungsorientierten AnsÀtze nÀher kennenlernen.

UnabhĂ€ngig davon, wie schwierig oder komplex Ihre GeschĂ€ftssituation auch sein mag, ein Berater wird immer eine positive „Can-do-Einstellung“ haben. Selbst wenn Sie also der Meinung sind, dass Ihr Umsatzziel unmöglich zu erreichen ist oder Ihr Produkt zu viele Konkurrenten hat, die Arbeit mit Beratern, könnte die Dinge trotzdem zum Laufen bringen. Kurz gesagt, eine beratende Denkweise zu haben bedeutet, nicht aufzugeben, ohne sich wirklich angestrengt zu haben und 100 % zu geben.

Alle Probleme werden kleiner, wenn man sich ihnen stellt, anstatt ihnen auszuweichen. - William F. Halsey
2. Berater sind wahnsinnig enthusiastisch, wenn es darum geht, die Dinge besser zu machen

Änderungen sind oft notwendig, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen im GeschĂ€ft bleibt. Manchmal mĂŒssen Sie die gesamte Produktlinie mit einem neuen Markennamen versehen oder Ihren jahrzehntelangen Betriebsprozess komplett Ă€ndern. Wenn Sie einen Online-Beratungsmarktplatz besuchen, um den richtigen Berater einzustellen, mĂŒssen Sie mit der Idee einverstanden sein, Dinge zu Ă€ndern. HĂ€ufig zögern GeschĂ€ftsinhaber bei solchen Änderungen. DafĂŒr kann es mehrere GrĂŒnde geben:

Vielleicht sind die EntscheidungstrĂ€ger mit den neuen Prozessen nicht ganz zufrieden, oder sie befĂŒrchten, dass Mitarbeiter durch die neuen VerĂ€nderungen ĂŒberfordert werden könnten. Manchmal ist auch die Sichtweise, ‘wir haben unser GeschĂ€ft immer so betrieben’, so starr, dass es unmöglich erscheint, irgendeinen Aspekt der GeschĂ€ftstĂ€tigkeiten zu Ă€ndern. Berater denken nicht auf diese Weise! Sicherlich nehmen auch sie RĂŒcksicht auf die ursprĂŒngliche GeschĂ€ftsstruktur und -prozesse ihrer Kunden. Gleichzeitig konzentrieren sich Berater jedoch mehr darauf, das, was nicht funktioniert, zu verwerfen und das umzusetzen, was tatsĂ€chlich zu Ergebnissen fĂŒhrt.

Wenn zum Beispiel das erste EinzelhandelsgeschĂ€ft eines Kunden noch im GeschĂ€ft ist, aber im Vergleich zu anderen GeschĂ€ften den geringsten Gewinn erwirtschaftet, könnte der Berater raten, dieses zu schließen oder online zu betreiben. Anfangs mag dies fĂŒr den GeschĂ€ftsinhaber etwas schwierig erscheinen, da solche Änderungen mit einer Menge harter Arbeit verbunden sind. Diese scheinbar schwierigen VerĂ€nderungen und die Arbeit mit Beratern könnten jedoch notwendig sein, um die Dinge fĂŒr das Unternehmen zu verbessern.

3. Berater werden effizienter sein, wenn der Kunde seine volle Kooperation anbietet

Es ist nicht ungewöhnlich, dass GeschĂ€ftsinhaber denken, sie mĂŒssten nur den richtigen Berater einstellen, und der Rest erledigt sich von selbst. Leider ist dies selten der Fall. In Wirklichkeit muss die Arbeit mit Beratern völlig im Einklang mit dem Unternehmen laufen, um das gewĂŒnschte Ergebnis zu erzielen. Manchmal machen Unternehmen, die Berater ĂŒber einen Beratungsmarktplatz einstellen, unwissentlich die Arbeit des Beraters schwierig.

Lassen Sie uns im Folgenden die Arbeit mit Beratern besser verstehen: Zuerst sammeln diese die notwendigen Informationen aus dem Unternehmen. Daraufhin analysieren sie die gesamte Situation. Als Letztes geben sie Empfehlungen ab und setzen sie um. Wenn das Unternehmen nicht wĂ€hrend all dieser Schritte mit dem Berater zusammenarbeitet (aus welchem Grund auch immer), sind sein Fachwissen und seine Erfahrung möglicherweise nicht von Nutzen. Das gesamte Projekt kann fĂŒr einen Berater sehr frustrierend sein, wenn er nicht rechtzeitig relevante Daten erhĂ€lt.

Betrachten wir ein Beispiel. Angenommen, ein SaaS-Unternehmen nimmt die Arbeit mit Beratern auf, um die Anmeldungen fĂŒr eine neue Social-Media-Management-Software zu erhöhen. Der Berater bittet das Unternehmen, fĂŒnf Personen eine kostenlose 30-Tage-Testversion ihrer Software anzubieten, um nach einem Monat deren Feedback zu erhalten. Das Unternehmen weigert sich jedoch, dies zu tun, da das Anbieten kostenloser Testversionen gegen deren Politik verstĂ¶ĂŸt. Ohne den Standpunkt des Kunden zu verstehen, kann der Berater jedoch nur Vermutungen anstellen. All dies kann fĂŒr diesen sehr Ă€rgerlich sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie als GeschĂ€ftsinhaber bei der Arbeit mit Beratern Vertrauen in diese zeigen und zusammenarbeiten.

4. Berater haben Àhnliche Problemen oft schon zuvor gelöst

Dies ist eine Art Fortsetzung des vorherigen Punktes. Auch hier geht es darum, bei der Arbeit mit Beratern, auf deren FĂ€higkeiten zu vertrauen. Was auch immer Ihr Unternehmensproblem ist, sei es die steigende Abwanderungsrate oder operative Probleme, es ist wahrscheinlich, dass ein Top-Berater schon einigen Unternehmen mit dem gleichen Problem geholfen hat.

Stellen Sie den richtigen Berater ein, wird dieser Ihnen helfen, den Weg zu den richtigen Lösungen zu finden. Haben Sie Vertrauen in dessen Kompetenz und ermutigen Sie ihn, wird er das Beste aus sich herauszuholen. Schließlich sind Berater auch nur Menschen. Aus diesem Grund kann ein wenig EinfĂŒhlungsvermögen sehr hilfreich sein. Oft wird die Arbeit mit Beratern durch BĂŒropolitik oder Egokonflikte gebremst. Denken Sie also stets daran: Wenn Sie durch unbekannte GewĂ€sser segeln, ist der Rat eines erfahrenen Seemanns genau das, was Sie brauchen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie die Angelegenheit von Profis leiten lassen. Das bedeutet nicht, dass andere Teammitglieder kein Feedback anbieten können. Ein Berater und die Mitarbeiter des Unternehmens sollten immer als Team zusammenarbeiten. Die WertschÀtzung des Fachwissens und der Erfahrung eines Beraters jedoch wird Prozesse vereinfachen und beschleunigen.



Fazit

Hoffentlich haben Sie nun ein klareres Bild von der Arbeit mit Beratern und ein besseres VerstĂ€ndnis fĂŒr den Standpunkt eines Beraters. Denken Sie daran, dass Berater nicht wie die meisten Fachleute arbeiten. Sie sind agil, energisch und professionelle Problemlöser. Wenn Sie den richtigen Berater einstellen, werden Sie dies von Beginn an erleben. Arbeiten Sie also das nĂ€chste Mal mit einem Berater zusammen, sollten Sie versuchen, stets dessen Perspektive zu verstehen.