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Vier Dinge, auf die man bei der Einstellung eines Beraters achten sollte

Blog Kategorie:
Veröffentlicht am:
Mai 17, 2022
Lesezeit:
5 minutes
consultport-author
Leo
Erfahrener Copywriter, welcher viel Geld fĂŒr Restaurants ausgibt, nur um es danach zu bereuen.

Sie denken darĂŒber nach, einen freiberuflichen Berater einzustellen? Dann sind Sie nicht der Einzige! Immer mehr kluge GeschĂ€ftsinhabern entscheiden sich fĂŒr diesen Schritt, um ihre GeschĂ€ftsziele zu erreichen.

Was aber macht einen freiberuflichen Berater wert, eingestellt zu werden?

Aus geschĂ€ftlicher Sicht ist die Einstellung eines Beraters eine große Investition. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie vor einer Einstellung folgende vier Dinge beachten:

1. Die FĂ€higkeit, mit allen auszukommen

Die moderne Arbeitnehmerschaft ist die vielfĂ€ltigste, welche die Menschheit je gesehen hat. Heutzutage ist es so völlig normal, wenn ein achtzehnjĂ€hriger Praktikant neben einer Großmutter dreier Enkel arbeitet. Auf gleiche Weise können Menschen verschiedenster Kulturen unter demselben Dach arbeiten.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie bei der Einstellung eines Beraters darauf achten, dass dieser mit dem Team zurechtkommt. Außerdem sollte er seinen Lösungsansatz an Menschen mit unterschiedlichen HintergrĂŒnden anpassen können. Freiberufliche Berater können unabhĂ€ngig arbeiten. Manchmal jedoch kommt es vor, dass Sie sowohl mit Ihrem internen Team, als auch mit externen Interessengruppen zusammenarbeiten mĂŒssen. Folglich wird Fachwissen und Erfahrung nichts nĂŒtzen, wenn es dem Berater an zwischenmenschlichen FĂ€higkeiten mangelt.

DemgemĂ€ĂŸ sollten Sie einen potenziellen freiberuflichen Berater vor einer Einstellung fragen, wie es um dessen Team-FĂ€higkeiten steht. Nochmal, denken Sie bei einem VorstellungsgesprĂ€ch daran, dass es nicht nur um Fachwissen oder Qualifikationen von renommierten UniversitĂ€ten geht. EinfĂŒhlungsvermögen ist eine SchlĂŒsseleigenschaft fĂŒr jeden erfolgreichen Berater. Um maximale ProduktivitĂ€t zu erreichen, ist es notwendig, die emotionalen ZustĂ€nde der Mitarbeiter zu verstehen.

"Individuelles Engagement fĂŒr eine Gruppenleistung – das ist es, was ein Team, ein Unternehmen, eine Gesellschaft, eine Zivilisation zum Funktionieren bringt." - Vince Lombardi
2. Ihre Fachgebiete

Der Der Online-Beratungsmarktplatz hat es GeschĂ€ftsinhabern ermöglicht, Spezialisten anstelle von Generalisten einzustellen. Möchten Sie beispielsweise den Verkauf der Spitzenprodukte Ihres Unternehmens steigern, können Sie einen B2C-Verkaufsexperten einstellen. Sind dagegen Ihre tĂ€glichen GeschĂ€ftsablĂ€ufe chaotisch und Sie möchten die Dinge wieder ins Lot bringen, könnten Sie sich an einen Berater fĂŒr Betriebseffizienz wenden.

Heutzutage ist es leicht möglich, Markenstrategieberater, Risikomanagementberater oder Berater im Gebiet Culture Change einzustellen. Dank des wachsenden Online-Beratungsmarktes haben Unternehmen mehr Möglichkeiten, als je zuvor, Berater zu finden, die auf verschiedene Bereiche spezialisiert sind.

Sie mĂŒssen deshalb bei der Einstellung eines Beraters nicht immer einen Generalisten wĂ€hlen, der sich 'irgendwie' mit vielen Themen auskennt. Stattdessen können Sie Experten finden, die sich auf ein oder wenige Gebiete spezialisiert haben.

Auch wenn Sie sich nicht sicher sind, welche FĂ€higkeiten Sie bei einem Berater benötigen, können Sie sich einfach an eine Plattform fĂŒr freiberufliche Berater wenden. Daraufhin werden Ihnen diese die richtige Beraterkategorie empfehlen. Manchmal machen Unternehmen den Fehler, einen Berater aus der falschen Kategorie einzustellen. So sollten Sie zum Beispiel keinen SEO-Spezialisten einstellen, wenn Sie wirklich einen Google Ads-Berater benötigen. Aus diesem Grund ist es besser, wenn Vertreter freiberuflicher Beraterplattformen wie Consultport Ihre Situation zuerst analysieren. Darauf können diese den richtigen Berater fĂŒr Sie finden.

3. Erfolgsgeschichten frĂŒherer Kunden

Vor der Einstellung eines Beraters ist es wichtig, diesen nach bisheriger Leistungen zu fragen. Wenn der Experte ĂŒber detaillierte Fallstudien frĂŒherer BeratungseinsĂ€tze verfĂŒgt, ist dies großartig. Stellen Sie freiberufliche Berater ĂŒber eine Online-Beratungsplattform ein, ist es wahrscheinlich, dass der Berater nicht aus Ihrem bestehenden professionellen Netzwerk stammt.

In diesen frĂŒhen Phasen einer GeschĂ€ftsbeziehung mĂŒssen die bisherigen Erfolgsgeschichten ausreichen, um Vertrauen aufzubauen. Hierbei können Ihnen die Fallstudien vor der Einstellung eines Beraters Sicherheit geben.

Eine andere Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen, besteht aus Erfahrungsberichten. Lesen Sie, was andere ĂŒber Ihren zukĂŒnftigen Berater meinen. Werfen Sie einen Blick auf dessen Website oder LinkedIn-Profil. Angenommen, Ihr potenzieller Berater behauptet beispielsweise, er sei ein Experte fĂŒr GeschĂ€ftsstrategie. Hat er in diesem Fall Dutzende von BefĂŒrwortungen von FĂ€higkeiten in der Kategorie "GeschĂ€ftsstrategie" auf LinkedIn, ist dies ziemlich glaubwĂŒrdig.

Am Ende liegt es jedoch an Ihnen zu entscheiden, welchen Ansatz Sie wĂ€hlen möchten, um den Experten zu prĂŒfen und vor der Einstellung eines Beraters sicherzustellen, dass dieser auch qualifiziert genug ist.

Honorarstruktur

Der letzte Faktor Ihrer Entscheidung besteht aus den Projektkosten. Verschiedene freiberufliche Berater werden unterschiedliche Honorarstrukturen haben. Ihre Aufgabe ist es, denjenigen auszuwÀhlen, der das beste Preis-Leistungs-VerhÀltnis bietet und nicht unbedingt denjenigen, der am billigsten ist. Bevor wir fortfahren, ist es wichtig, die verschiedenen Arten von Honorarstrukturen verstehen:

  • Stundensatz: Auf Grundlage des vereinbarten Stundensatzes bezahlen Sie Ihren Berater fĂŒr die Anzahl der abrechenbaren Arbeitsstunden. Diese Struktur eignet sich recht gut fĂŒr kurzfristige Projekte, bei denen die Anzahl der Stunden leicht vorhersehbar ist.
  • Projektbasierte GebĂŒhr: Wenn Sie eine projektbasierte GebĂŒhr zahlen, wissen Sie von Anfang an genau, welche Kosten anfallen werden. Selbst wenn ein paar zusĂ€tzlich abrechenbare Stunden anfallen sollten, werden diese Kosten nicht von Ihnen bezahlt werden mĂŒssen.
  • Ein Retainer-Modell: Bei einem Retainer-GeschĂ€ft zahlen Sie Ihrem Berater eine feste monatliche GebĂŒhr fĂŒr den kontinuierlichen Zugang zu dessen Diensten. Zum Beispiel im Fall, dass Sie einen Rechts- oder HR-Berater beauftragen, benötigen Sie dessen Dienste hĂ€ufig und oft unvorhergesehen. Aus diesem Grund kann es sehr nĂŒtzlich sein, den gesamten Papierkram und die GebĂŒhren von Anfang an zu klĂ€ren.

Vor der Einstellung eines Beraters sollten Sie sich also die Zeit nehmen, um die Honorarstruktur zu wĂ€hlen, die Ihrer Situation am besten entspricht. Manchmal dĂŒrfte ein Stundenhonorar ausreichen. Manchmal kann Ihnen ein projektbezogenes Honorar langfristig viel Geld sparen.

4. Selbstvertrauen und Energie

Die Lösung komplexer GeschÀftsprobleme kann oft komplizierter sein, als Sie denken. Folglich sollten Sie freiberufliche Berater einstellen, welche die Energie haben, die Extra-Meile zu gehen. Es ist wichtig, dass der Berater das Selbstvertrauen hat, mit der unsicheren Situationen umzugehen. Als erfahrener Unternehmer wird es Ihnen sicher leicht fallen, dies zu erkennen.

Alles theoretische Wissen wird sich als unzureichend erweisen, wenn ein Berater keine Überzeugung und Unnachgiebigkeit bei der Arbeit an einem Projekt zeigt. Ein selbstbewusster Berater nimmt RĂŒckmeldungen gut auf, macht mutige VorschlĂ€ge und wirkt nicht ahnungslos, wenn Sie Fragen stellen. Ist ein Berater ĂŒberzeugt davon, Ihrem Unternehmen helfen zu können, bedeutet dies, dass er in der Vergangenheit in Ă€hnlichen Situationen schon Erfolg gehabt haben könnte.



Fazit

Das Vertrauen und die emotionale Intelligenz eines Beraters sind ebenso wichtig wie dessen Fachwissen und Erfahrung. Sobald Sie einen Berater gefunden haben, der Ihrem Profil entspricht, ist es wichtig, die richtige Honorarstruktur und den richtigen Preis zu finden. Dies wird Ihnen helfen, das beste Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis zu erzielen. Die Einstellung eines Beraters kann unglaublich bereichernd fĂŒr Ihr Unternehmen sein. Sie sollten jedoch immer die oben genannten Dinge im Hinterkopf behalten, um sicherzustellen, den Berater zu finden, der am besten zu Ihnen passt.