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Beratungsmarkt heute: Sind McKinsey, BCG, Bain und Co. ihr Geld wert?

Blog Kategorie:
Veröffentlicht am:
September 25, 2020
Lesezeit:
8 minutes
Leo Saini
Ein versierter Copywriter, der viel Geld in Restaurants lässt und es später bereut.

Wie oft werden wir verführt durch das Branding und die Marktpositionierung großer Unternehmen!? Einem Berater von McKinsey stehen alle Türen offen. Aber bedeutet besseres Branding auch besseren Service? Was braucht es wirklich, um ein Geschäftsproblem zu lösen? Die richtige Marke oder den richtigen Berater? Sollten Sie einen freiberuflichen Berater oder eine bekannte Beratungsfirma beauftragen?

In diesem Artikel möchten wir erörtern, ob die großen Beratungsunternehmen ihr Geld auch wirklich wert sind und wie Sie den Beratungsmarkt optimal nutzen.

Freiberufliche Berater können Ihrem Projekt ungeteilte Aufmerksamkeit schenken

Große Beratungsfirmen arbeiten gleichzeitig für Hunderte von Kunden. Aus diesem Grund arbeiten Berater, die bei diesen Beratungsfirmen angestellt sind, oft an vielen verschiedenen Projekten mit verschiedenen Kunden gleichzeitig. Stellen Sie jedoch einen freiberuflichen Berater, beispielsweise über eine Plattform ein, erhalten Sie mit ziemlicher Sicherheit deren volle Aufmerksamkeit. Manchmal ist Multitasking nicht der beste Weg, um maximale Ergebnisse zu erzielen.

Berater, die sich nur auf einen Kunden konzentrieren, sind mit Sicherheit effizienter, da sie ihre gesamte Arbeitszeit diesem einen Kunden widmen können. Berater, die dagegen für große Beratungsfirmen arbeiten, haben außerdem oft verrückte Arbeitszeiten. Freiberufliche Berater hingegen verfügen in der Regel eine bessere Work-Life-Balance und können Ihre Probleme mit einem entspannten Kopf lösen.

Jetzt liegt es an Ihnen zu entscheiden, welche Art von Berater für Ihre Geschäftsbedürfnisse besser geeignet ist. Würden Sie einen Berater an Bord nehmen, der an mehreren Projekten gleichzeitig arbeitet? Oder hätten Sie lieber jemanden, der sich voll und ganz Ihren organisatorischen Zielen widmet? Die Wahl liegt bei Ihnen.

Multitasking ist lediglich die Gelegenheit, mehr als eine Sache auf einmal zu vermasseln. - Gary W. Keller

Die Organisationsstruktur von kleinen und mittleren Unternehmen passt gut zu freiberuflichen Beratern

KMUs haben eine kleine Gruppe von Mitarbeitern, die als Familie arbeiten. Es gibt weniger Bürokratie und die Hierarchien sind sehr niedrig. Es ist jedoch eine bekannte Tatsache, dass in großen Unternehmen starke Hierarchien und Wettbewerb herrscht. Natürlich ist dies in großen Firmen notwendig, um sicherzustellen, dass alle Prozesse richtig und fließend funktionieren.

Es gibt jedoch einen grundlegenden Unterschied zwischen dem Arbeitsstil freiberuflicher Berater und denen großer Beratungsunternehmen. Freiberufliche Berater arbeiten unabhängig und mischen sich gut mit eng zusammengefügten Teams in kleinen und mittleren Unternehmen. Berater großer Beratungsunternehmen dagegen, sind oft Teil einer strengen Hierarchie, die ihre Kreativität und unabhängige Entscheidungsfindung beeinträchtigen könnte.

Glücklicherweise hat der Beratungsmarkt heutzutage viele freiberufliche Berater, die sich gut in die interne Kultur von KMUs einfügen können. Plattformen für freiberufliche Berater machen es für Unternehmen außerdem einfach, erstklassige freiberufliche Berater zu finden und einzustellen. Denken Sie daran, dass eine gute Arbeitsatmosphäre in kleinen Teams wirklich wichtig ist. Aus diesem Grund ist es hilfreich, wenn ein Berater sich leicht in Ihr internes Team einfügen kann.

Freelance-Berater können eine nischenspezifische Lösung anbieten

Bei der Beratung geht es um weit mehr als nur um Strategie und Buchhaltung. Auf einer freiberuflichen Beratungsplattform finden Sie einen Berater für fast alle Ihre geschäftlichen Probleme. Wenn zum Beispiel die überwiegende Mehrheit Ihrer Kunden zu einem bestimmten Stadtteil einer Stadt gehört, kann Ihnen ein SEO-Berater dabei helfen, Ihr lokales Suchranking zu verbessern.

Gleichermaßen können Sie auch den Beratungsmarkt durchforsten, um einen Personalberater, einen agilen Coach, einen Experten für Inbound-Marketing usw. zu finden. Einige dieser Beratungsnischen sind im Mainstream völlig unbekannt, sie existieren jedoch und können für KMUs äußerst hilfreich sein. Die Anstellung eines freiberuflichen Experten in einer bestimmten Nische ist weitaus vorteilhafter, als die Anstellung eines Generalisten, der für eine große Beratungsfirma arbeitet.

Der Beratungsmarkt ist nicht mehr so wie früher. Das Aufkommen von Online-Beratungsplattformen reformiert die Branche, und Unternehmer, insbesondere aus dem Mittelstand, haben viel mehr Möglichkeiten als früher.

Die Priorität von Unternehmen ist Profit, die Priorität eines Freiberuflers sind persönliche Beziehungen

Kapitalgesellschaften sind gut. Sie schaffen Tausende von Arbeitsplätzen in der ganzen Welt und füllen Marktlücken. Sie stehen jedoch immer unter immensem Druck, um sicherzustellen, dass sie überleben und der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sind. Aus diesem Grund liegt der Fokus von Unternehmen, auch denen der Beratungsbranche, auf Gewinn.

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Selbst "Corporate Social Responsibility" PR-Stunts sind manchmal Teil einer Strategie, um im Geschäft zu bleiben und weiterhin Gewinne zu erwirtschaften. Freiberufliche Berater konzentrieren sich jedoch auch auf persönliche Beziehungen. Ein Unternehmen wird nicht negativ beeinflusst, wenn ein paar Kunden mit ihren Dienstleistungen unzufrieden sind, der Ruf eines freiberuflichen Beraters jedoch und seine Chancen auf zukünftige Arbeit hängen von Kundenaussagen und ROI-positiven Fallstudien ab. Aus diesem Grund werden freiberufliche Berater immer ihr Bestes geben.

Beurteilen Sie die Kompetenz eines Beraters nie nach dem Markennamen

Psychologisch gesehen neigen die meisten von uns dazu, den Wert eines Produkts oder einer Dienstleistung nach ihrem Preis zu beurteilen. Wenn der Preis niedrig ist, trauen viele nicht der Qualität des Produkts. Wenn er dagegen hoch ist, ist es leicht anzunehmen, dass das Produkt oder die Dienstleistung etwas Besonderes sein muss. Die freiberuflichen Berater, die Sie auf dem Online-Beratungsmarkt finden, werden höchstwahrscheinlich nicht den Ruhm oder die Preisschilder einer großen Beratungsfirma haben. Allerdings hat das nichts mit deren Kompetenz zu tun. Diese Annahme sollten KMUs dringend loswerden.

Wenn also nicht nach dem Markennamen, nach welchen Faktoren sollte dann die Kompetenz eines Beraters beurteilt werden? Eine gute Idee ist es immer, die Erfahrungsberichte früherer Kunden zu lesen. Sie können den Berater um Fallstudien bitten, die genau zeigen, wie er einem Kunden in der Vergangenheit geholfen hat. Besuchen Sie sein LinkedIn-Profil und sehen Sie, welche Art von Befürwortungen und Empfehlungen er hat.

Das Internet hat viele Dinge extrem vereinfacht. Heutzutage sind Sie in der Lage, mit ein paar Klicks fast alles über die berufliche Vergangenheit eines Menschen zu erfahren. Vorbei sind die Zeiten, in denen ein berühmter Markenname das einzige Mittel war, um Vertrauen zu gewinnen. Heute können Entscheidungsträger aus KMUs selbst recherchieren um hochkarätige Berater auf dem Beratungsmarkt zu finden.

Schlussfolgerung

Es lässt sich nicht leugnen, dass große Beratungsunternehmen in der Lage sind, außergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen. Allerdings sind Sie nicht die Einzigen, die dies können. In manchen Fällen ist es die bessere Entscheidung, einen freiberuflichen Berater zu engagieren. Wenn Sie zum Beispiel ein kleines oder mittleres Unternehmen führen und ein ganz bestimmtes Problem lösen wollen, ist es sinnvoll, einen freiberuflichen Berater zu beauftragen. Im Vergleich zu einem generalistischen Berater einer großen Beratungsfirma wird sich ein freiberuflicher Berater wahrscheinlich besser mit Ihrem internen Team zusammenschließen können und in der Lage sein, Ihnen eine nischenspezifische Lösung anzubieten.

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