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Wie Top-Berater den "Weniger ist mehr"-Ansatz effektiv anwenden

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Veröffentlicht am:
August 28, 2020
Lesezeit:
4 minutes
consultport-author
Bernadette Geyer
Bernadette arbeitet gerne mit innovativen Unternehmen zusammen, um ihnen zu helfen, ihren Wert einem globalen Publikum zu vermitteln. Sie ist ein begeisterter Eishockeyfan und BalkongÀrtnerin.

Das Motto "Weniger ist mehr" wurde vom Architekten Ludwig Mies van der Rohe zur Beschreibung seiner minimalistischen Ästhetik eingefĂŒhrt. Das Konzept lĂ€sst sich jedoch nicht nur auf andere Branchen ĂŒbertragen, sondern auf jedes Projekt, an dem Sie als freiberuflicher Berater arbeiten. Um ein Top-Management-Berater zu werden, sollten Sie bei Ihren Projekten einen "Weniger ist mehr"-Ansatz verfolgen.

WĂ€hrend einige Leute "mehr tun" mit "mehr erreichen" gleichsetzen, gehen diese beiden nicht unbedingt Hand in Hand. Sie sollten zum Beispiel keine Zeit fĂŒr unnötige Aufgaben aufwenden, wenn ein Projekttermin nĂ€her rĂŒckt. Möglicherweise mĂŒssen Sie tatsĂ€chlich weniger tun, sodass Sie Ihre Zeit und Ressourcen auf die AktivitĂ€ten konzentrieren können, die sich stĂ€rker auf Ihr Projekt auswirken werden.

Es folgen nun drei Bereiche, in denen Top-Berater den "Weniger ist mehr"-Ansatz effektiv anwenden sollten.

AusgeprÀgte Zeitmanagement-FÀhigkeiten

Möchten Sie zu einem erfolgreichen Unternehmensberater werden, mĂŒssen Sie lernen, den "Weniger ist mehr"-Ansatz auf Zeit anwenden zu können. Konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Dinge und AktivitĂ€ten und klammern Sie jene aus, die Zeit in Anspruch nehmen, ohne zum Erfolg eines Projekts beizutragen. Auf diese Weise werden Sie viel mehr erreichen. Zwei Bereiche, die hier wichtig sind, sind Meetings und E-Mails.

Wenn es um Besprechungen geht, vergewissern Sie sich, dass Sie sich nur bei Bedarf und nur so lange wie nötig treffen. FĂŒhren Sie eine Besprechung nicht nur um der Besprechung willen durch. Ein weiterer Punkt, an den Sie denken sollten, ist die Begrenzung der Teilnehmerzahl dieser Treffen. Nicht jeder muss unbedingt an jeder Besprechung teilnehmen und auch nicht jede Besprechung muss persönlich abgehalten werden. Manchmal ist ein einfacher Telefonanruf oder ein per E-Mail verschicktes Update vollkommen ausreichend.

Außerdem sollte es keine große Rolle spielen, wie effizient Sie auf jede E-Mail in Ihrem Posteingang antworten, wenn der Abgabetermin eines großen Projekts kurz bevorsteht. Die Hauptfrage lautet: "Wie viel Zeit haben Sie auf die Beantwortung von E-Mails verschwendet, welche hĂ€tten warten können? Top-Berater wissen, sich auf die wirklich wichtigen E-Mails zu konzentrieren, wenn Sie eine Deadline einhalten mĂŒssen.

"Worte sind wie GewĂŒrze. Zu viele sind schlimmer als zu wenige." - Joan Aiken, Autorin
Bringen Sie es auf den Punkt

Warum 30 Worte verwenden, um etwas zu sagen, das in 10 Worten gesagt werden kann? Top-Management-Berater verstehen es, prÀgnant zu sein, wenn sie Informationen an Teamkollegen, Vorgesetzte oder Kunden weitergeben.

Wenn Sie E-Mails bezĂŒglich eines Projekts schreiben, achten Sie darauf, dass diese zielgerichtet sind und Sie schnell auf den Punkt kommen. NatĂŒrlich ist es wichtig, in Ihren E-Mails höflich und freundlich zu sein. Es ist jedoch ebenso wichtig, die Zeit eines anderen nicht mit viel unnĂŒtzen Informationen zu verschwenden.

Andere Dinge, die Sie stets auf den Punkt bringen sollten:

  • VorschlĂ€ge
  • Pitch-Decks
  • Marketing-Materialien
  • Projektstatus-Aktualisierungen

Wenn Sie ĂŒber eine Online-Beratungsplattform mit Unternehmen in Verbindung treten, werden Sie viele Gelegenheiten haben, Ihre FĂ€higkeiten, klar und prĂ€zise zu beschreiben, meist noch bevor Sie mit der Arbeit an einem Projekt beginnen. Zum Beispiel, wenn Sie mit einem potenziellen Kunden per E-Mail, am Telefon oder ĂŒber ein Video-Interview kommunizieren.

Nutzen Sie Ressourcen weise

Top-Berater sind dafĂŒr bekannt, Ressourcen effizient zu nutzen. Es ist ein Klischee, dass Unternehmen mit knappem Budget "bootstrapping" betreiben. Wenn es um die folgenden drei Arten von Ressourcen geht, sollten Sie jedoch in der Lage sein, den "Weniger ist mehr"-Ansatz anzuwenden:

  • Personal – Möglicherweise verfĂŒgen Sie nicht ĂŒber die Anzahl an Personen, die Sie fĂŒr ein bestimmtes Projekt benötigen wĂŒrden. Identifizieren Sie deshalb die StĂ€rken aller, um die Aufgaben bestmöglich verteilen zu können. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass trotzdem alles pĂŒnktlich erledigt wird.
  • Technische Ressourcen – So viele digitale Tools wie möglich zu kennen, kann das Projektmanagement reibungsloser gestalten. Solche Tools können vor allem dann hilfreich sein, wenn ein kleines Team an einem großen Projekt arbeitet.
  • Geldmittel – Niemand möchte Geld verschwenden. Man sollte aber in der Lage sein, zu erkennen, wann es notwendig ist, fĂŒr ein QualitĂ€tsprodukt oder eine Dienstleistung etwas mehr auszugeben. Es wird Zeiten geben, in denen es durchaus sinnvoll ist, im Voraus etwas mehr zu bezahlen. Entscheiden Sie sich fĂŒr die billigste Option und diese stellt sich dann als eine schlechte Wahl heraus, wird es Sie mehr kosten, als wenn Sie sich von vornherein fĂŒr die beste Option entschieden hĂ€tten.
Nicht nur fĂŒr Projekte

FĂŒr freiberufliche Unternehmensberater ist die Nutzung einer Beraterplattform eine gute Möglichkeit, Projekte zu finden, bei denen Sie den "Weniger ist mehr"-Ansatz anwenden können. Sie mĂŒssen jedoch nicht auf ein Projekt warten, um mit der Umsetzung der oben genannten Tipps zu beginnen. Im Gegenteil, Sie können den Ansatz auf Ihre tĂ€glichen AktivitĂ€ten anwenden: Bei der Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden per E-Mail, beim Networking in sozialen Netzwerken oder bei der Planung Ihrer Teilnahme an Networking-Events.