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Berater aufgepasst: Stellen Sie das richtige Beraterhonorar in Rechnung!

Blog Kategorie:
Ver├Âffentlicht am:
Oktober 16, 2020
Lesezeit:
5 minutes
consultport-author
Leo
Experienced copywriter who spends a lot of money at restaurants and regrets it later.

Lassen Sie uns ├╝ber Geld sprechen.

Etwas konkreter: Lassen Sie uns ├╝ber das Geld sprechen, das freiberufliche Berater verdienen, das Beraterhonorar.

Wenn Sie ein freiberuflicher Berater sind, werden Sie irgendwann mit Ihren Kunden den richtigen Beratertagessatz aushandeln m├╝ssen.

Das jedoch ist leichter gesagt als getan. Aus diesem Grund wird dieser Artikel einen Blick auf die vier wichtigsten Beraterhonorar-Strukturen werfen. Au├čerdem werden einige Tipps zur Verf├╝gung gestellt, wann welche Struktur zu w├Ąhlen ist und wie Sie jene Kunden finden, die Ihr Talent respektieren und Ihnen das zahlen, was Sie wert sind.

1. Stundensatz

Selbst wenn Sie am Ende keinen stundenweisen Beratertagessatz in Rechnung stellen. Es ist dennoch wichtig, dass Sie diese Struktur gut verstehen. Als freiberuflicher Berater werden Sie die meisten Stunden selbst investieren. Dar├╝ber hinaus gibt es meistens keine, bis gar keine M├Âglichkeit, Ihre Aufgaben an jemand anderen zu delegieren. Schlie├člich sind Sie der Experte, den Ihre Kunden beauftragen. Aus diesem Grund erwarten diese, dass Sie das Projekt leiten und den gr├Â├čten Teil der Arbeit erledigen.

Davon einmal abgesehen, sind Stundens├Ątze f├╝r kurzfristige Projekte, bei denen sich die Anzahl der abrechenbaren Stunden leicht absch├Ątzen l├Ąsst, gro├čartig. Wenn sich die Stundenzahl aufgrund unvorhergesehener Umst├Ąnde erh├Âht, haben Sie als freiberuflicher Berater auch f├╝r diese Stunden Anspruch auf eine Verg├╝tung.

Um Ihren Stundensatz zu bestimmen, sollten Sie herausfinden, was ein Berater, mit derselben Fachkenntnis und Erfahrung wie Sie, verdient. Sie k├Ânnten zum Beispiel "Stundens├Ątze von freiberuflichen SEO-Beratern in London" suchen, um sich ein Bild zu machen. Genauso k├Ânnen Sie diesen Schritt nat├╝rlich ├╝berspringen und Ihre Stundens├Ątze nach eigenem Wunsch festlegen. Allerdings wird es Ihnen bei der Berechnung eines fairen Beratertagessatzes, helfen, zu wissen, was andere Berater verlangen.

"Wenn Sie Ihren Preis senken, werden immer mehr K├Ąufer angezogen, aber normalerweise sind es diejenigen, die nach einem Schn├Ąppchen suchen, die dazu neigen, noch niedrigere Tiefstpreisangebote zu machen." - Robert Irwin
2. Wertbasierte Verg├╝tung

Betrachten wir ein Beispiel: Nehmen wir an, Sie erstellen eine Strategie zur Senkung der Herstellungskosten eines Spielzeugunternehmens. Ihre Strategie hilft dem Unternehmen, jedes Jahr 1 Million Dollar einzusparen. Folglich bedeutet dies, dass Sie dem Unternehmen einen j├Ąhrlichen Wert von einer Million Dollar zur Verf├╝gung stellen. Dementsprechend sollten Sie auch Geb├╝hren erheben. Nehmen wir an, Sie stellen 10 % des von Ihnen bereitgestellten finanziellen Wertes in Rechnung. In der Folge bedeutet dies, Sie sind berechtigt, 100.000 Dollar als Beraterhonorar f├╝r dieses Engagement zu verdienen.

Schauen wir uns diesen Fall stattdessen nun mit Beraterstundens├Ątze an: Angenommen sie entscheiden sich f├╝r einen Stundensatz von $150 pro Stunde, f├╝r zw├Âlf 40-Stunden-Wochen. In diesem Fall w├╝rden Sie nur $72.000 verdienen.

Demnach verdienen Sie bei der gleichen Menge an Arbeit mehr mit einer wertgem├Ą├čen Verg├╝tung, als mit einem Beraterstundensatz. Und selbst dann ist dies immer noch ein vern├╝nftiges Beraterhonorar, angesichts des Gewinns, den Sie f├╝r das Unternehmen generieren.

3. Projektbezogene Geb├╝hr

Diese Geb├╝hr klingt vielleicht ├Ąhnlich wie eine wertbasierte Geb├╝hr, sie ist es aber nicht. Nicht die Ergebnisse aller Arten von Beratungsauftr├Ągen k├Ânnen in W├Ąhrung gemessen werden. Zum Beispiel, wenn ein HR Berater eingestellt wird, um ein Unternehmen beim Lernen und der Entwicklung seiner Mitarbeiter zu unterst├╝tzen. In diesem Fall ist es m├Âglicherweise nicht m├Âglich, einen genauen monet├Ąren Nutzen f├╝r das Unternehmen zu messen. An dieser Stelle kommt eine projektbezogene Geb├╝hr ins Spiel.

Bei dieser Geb├╝hr rechnen Sie pro Projekt und nicht pro Stunde ab. Trotzdem sollten Sie sich bei der Festlegung Ihrer Beratertagess├Ątze bewusst sein, wie viele Stunden Sie f├╝r die Durchf├╝hrung des Projekts ben├Âtigen. Ihren Kunden m├╝ssen Sie diese Information jedoch nicht unbedingt mitteilen. Diesen reicht es mitzuteilen, wie hoch Ihr Beraterhonorar f├╝r ein bestimmtes Projekt ist.

4. Retainer-Modell

Dieses Modell ist ein Segen f├╝r Freiberufler. Hierbei erh├Ąlt man, wie als Angestellter, ein festes Monatsgehalt. Das gibt Stabilit├Ąt und ist vorhersehbar. Retainer-Modelle sind gro├čartig, wenn ein Projekt voraussichtlich einige Monate oder Jahre dauern und sich der Arbeitsumfang wahrscheinlich nicht drastisch ├Ąndern wird.

Angenommen, Sie sind ein Berater f├╝r Facebook-Anzeigen und wurden von einem Unternehmen f├╝r die w├Âchentliche Schaltung von Social Media-Anzeigen eingestellt. In diesem Fall k├Ânnen Sie ein Retainer-Modell vorschlagen, bei welchem Sie f├╝r jeden Monat einen festen Betrag verlangen k├Ânnen. Vorausgesetzt, die Investition in das Beraterhonorar bringt positive Ertr├Ąge, k├Ânnte dies sowohl f├╝r den Berater, als auch f├╝r den Kunden vorteilhaft sein.

Eine M├Âglichkeit, Ihr Beraterhonorar zu bestimmen, ist den erwarteten Stundensatz mit der Anzahl der abrechenbaren Stunden pro Monat zu multiplizieren. F├╝hlen Sie sich frei, einen kleinen Rabatt zum endg├╝ltigen Honorar hinzuzuf├╝gen. Schlie├člich verdienen Ihre Kunden in diesem Fall auch ein gewisses Entgegenkommen, da sie Ihnen eine stabile, langfristige Einkommensquelle bieten.

Allerdings sollten Sie sich bewusst sein, dass Retainer-Vereinbarungen schwer zu bekommen sind. Es ist m├Âglich, dass Ihre Kunden bei dieser Vertragsweise anfangs etwas z├Âgern. Jedoch k├Ânnen ein ausgezeichnetes Portfolio, sowie eine nachgewiesene Erfolgsbilanz Ihre Chancen auf Retainer-Vertr├Ąge erh├Âhen.



5. Verhandeln wie ein Profi

In einer idealen Welt w├╝rden Sie eine Website f├╝r freiberufliche Beratung erstellen, Ihre Beratungsgeb├╝hren auflisten und erwarten, dass Kunden mit Ihnen zusammenarbeiten. Die Realit├Ąt jedoch sieht anders aus. Tats├Ąchlich kann es, ohne die richtigen Kontakte, schwieriger sein, neue Kunden zu finden, als Sie denken. Eine Plattform f├╝r freiberufliche Beratung kann hier Abhilfe leisten.

Viele Kunden nutzen n├Ąmlich Online-Beratungsplattformen auf der Suche nach Top-Beratern. Aus diesem Grund ist es eine gute Idee, als freiberuflicher Berater mit solchen Beratungsplattformen in Kontakt zu bleiben. Diese k├Ânnen Sie dann mit passenden Kunden verbinden.

Sobald Sie potenzielle Kunden gefunden haben, liegt es an Ihnen, eine angemessene Beraterhonorar-Struktur auszuhandeln. Dabei ist es wichtig, selbstbewusst zu sein. Stellen Sie Ihr Angebot als eine Win-Win-Situation f├╝r alle Beteiligten dar. Au├čerdem sollten Sie sich, bevor Sie ├╝berhaupt ├╝ber die Verg├╝tung sprechen, sicher sein, was das Projekt beinhalten wird. Dementsprechen k├Ânnen Sie dann Ihr Beraterhonorar festlegen. Dieses sollte sich nach Ihren F├Ąhigkeiten, Ihrer Erfahrung und vor allem nach dem Projektumfang richten. Stellen Sie sicher, sich nicht mit zu wenig zufrieden zu geben. Au├čerdem sollten Sie es vermeiden, Ihre Dienstleistungen an Firmen zu verkaufen, die sie entweder nicht ben├Âtigen oder sich Ihre Dienste nicht leisten k├Ânnen.