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Die 10 Gebote der Beratung fĂŒr eine erfolgreiche Kundenpartnerschaft

Blog Kategorie:
Veröffentlicht am:
Mai 19, 2022
Lesezeit:
5 minutes
consultport-author
Gizela
Gizela beschÀftigt sich seit fast zwei Jahrzehnten mit der digitalen Welt und wartet sehnlichst auf den Tag geklont zu werden, um endlich alle Punkte ihrer tÀglichen To-Do-Liste erledigen zu können.

Heutzutage ziehen viele Kunden es vor, Online-Plattformen wie Consultport zu nutzen, wo sie wissen, dass sie echte Fachleute finden werden.

Manchmal können Kunden jedoch selbst mit der Arbeit echter Experten nicht zufrieden sein, da vielleicht deren Erwartungen nicht erfĂŒllt werden oder die Ergebnisse nicht schnell genug sichtbar sind. Eine kĂŒrzlich in Oxford durchgefĂŒhrte Studie zeigte, dass Kunden den Erfolg eines Beraters auf Grundlage ihrer Erfahrungen mit drei Dingen messen:

  • IntensitĂ€t der Zusammenarbeit (Wie intensiv wird die Zusammenarbeit mit den Beratern wahrgenommen?)
  • Fachwissen des Beraters (Kenntnisse und FĂ€higkeiten des Beraters?)
  • Gemeinsame Vision (Sind sie auf derselben WellenlĂ€nge?)

Wie also kann ein Berater diese kleinen MissverstÀndnisse vermeiden, um eine erfolgreiche Kundenpartnerschaft zu gewÀhrleisten? TatsÀchlich gibt es bei der Beratung von Kunden ein paar bewÀhrte Beratungspraktiken, die man befolgen sollte, um das beste Ergebnis zu erzielen. Befolgen Sie diese einfachen 10 Beratergebote kann nichts mehr schiefgehen.

Die 10 Beratergebote

1. Kennen Sie Ihren Kunden

FĂŒr eine erfolgreiche Kundenpartnerschaft sollten Sie Ihren Kunden und dessen GeschĂ€ft in- und auswendig kennen. Sie sollten das Unternehmen recherchieren und beim ersten Kunden-Treffen diese Daten im Kopf bereithalten. Außerdem sollten Sie beim ersten Meeting versuchen, alle Probleme, die möglichen Lösungen und die Erwartungen des Kunden herauszufinden.

2. Sprechen Sie die GeschÀftssprache Ihres Kunden

Ein guter Berater kann sich an die Kultur eines Unternehmens anpassen. Herrscht in einem Unternehmen beispielsweise eine lockere Umgangsweise, wird der Rat eines steifen AnzugtrĂ€gers vielleicht nicht Ernst genommen. Ähnliches gilt fĂŒr einen sehr förmlichen Kunden: Der Vorstand wird sich auf keinen Fall eine PrĂ€sentation von jemandem anhören, der Turnschuhe trĂ€gt. FĂŒr eine erfolgreiche Kundenpartnerschaft gilt es also, sich der Arbeitsumgebung anzupassen.

„Um verĂ€ndernde Ergebnisse zu erzielen, konzentrieren Sie sich auf verĂ€nderte Gedanken.” – Robin Sharma

3. Erfassen Sie das Endziel Ihres Kunden

Wenn ein Berater hinzugezogen wird, geht es in der Regel darum, Probleme auf der Mikroebene zu lösen. FĂŒr das Unternehmen sind diese Mikroprobleme jedoch Teil eines viel grĂ¶ĂŸeren Ganzen und dessen, was es erreichen möchte. Ein Berater muss wissen und verstehen, wie diese kleineren Ziele des Kunden ins grĂ¶ĂŸere Bild passen.

4. Leihen Sie dem Kunden Ihr Ohr

Das ist etwas, womit viele Berater zu kĂ€mpfen haben. Schließlich werden sie fĂŒr ihre Beratung und FĂŒhrung bezahlt. Trotzdem sollten Sie bei GesprĂ€chen mit Kunden darauf achten, zuzuhören, anstatt diese nicht zu Wort kommen zu lassen. Viel Zuhören fĂŒhrt zu einem besseren VerstĂ€ndnis des Kunden und seines Unternehmens und dazu, wie man diesem am besten helfen kann.

5. Treffen Sie sich in der Mitte

Viele Berater beschweren sich, dass ein Unternehmen einen Experten zu Hilfe ruft, dann aber alles ablehnt, was der Berater vorschlÀgt oder empfiehlt.

TatsĂ€chlich ist es selten, dass Kunden einfach alles annehmen, was ein Berater sagt. VerĂ€nderung ist schließlich immer schwer. Ein erfahrener Berater, der die besten Beratungspraktiken anwendet, weiß also, wie man sich in der Mitte trifft. Auf diese Weise fĂŒhren Änderungen zu Ergebnissen, ohne dem Kunden das GefĂŒhl zu geben, dass ihm der Teppich unter den FĂŒĂŸen weggezogen wird.

6. Machen Sie sich nicht wichtig

NatĂŒrlich wurden Sie wegen Ihres Fachwissens und Ihrer hervorragenden FĂ€higkeiten eingestellt. FĂŒr eine erfolgreiche Kundenpartnerschaft sollten Sie jedoch immer bedenken, dass der Kunde selbst sein GeschĂ€ft am besten kennt. Auch wenn Sie in bestimmten Bereichen mehr Wissen und Erfahrung haben, sollten Sie sich niemals in Ihrer Rolle aufspielen. Seien Sie respektvoll, wenn Sie einen Kunden als Außenstehender beraten, der um Hilfe gebeten wurde.

7. Vergessen Sie nicht, dass jeder Kunde einzigartig ist

Ein Berater (insbesondere einer mit langjĂ€hriger Erfahrung) kann leicht in die Falle tappen, frĂŒhere Erfolge als Schablone fĂŒr jedes Unternehmen zu verwenden, das Ähnlichkeiten aufweist. Das ist oft ein guter Ansatzpunkt. Dennoch sollten Sie nie die Tatsache aus den Augen verlieren, dass alle Unternehmen und ihre Dynamik einzigartig sind. Es wird nie eine Patentlösung fĂŒr jedes einzelne Unternehmen geben und Sie mĂŒssen offen und zugĂ€nglich fĂŒr neue Situationen und Lösungen bleiben.

8. Machen Sie Ihren Kunden keine falschen Versprechungen

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass ein Berater nicht nur redet, sondern dem Kunden Zeit zur Umsetzung lassen muss. Viele Berater sind so selbstbewusst oder wollen unbedingt einen guten Eindruck hinterlassen, dass sie bei Ergebnissen ĂŒbertreiben. VerĂ€nderungen geschehen nicht ĂŒber Nacht, und ein Unternehmen, das gerade erst mit MarketingaktivitĂ€ten beginnt, wird nicht in einer Woche 200.000 Instagram-Follower haben. Seien Sie realistisch und verkaufen Sie dem Kunden keinen Traum, den Sie unmöglich erfĂŒllen können. Das wĂŒrde nur der Beziehung zu Kunden schaden.

9. Behalten Sie Ihr LĂ€cheln

Es kann sehr schwer sein, die Energie und PositivitÀt aufrechtzuerhalten, wenn man an einer sehr schwierigen Situation mit vielen Problemen und einem schwierigen Kunden arbeitet. Nichtsdestotrotz, sollten Sie professionell und optimistisch bleiben und Ihr Bestes geben. Der Rest wird sich von selbst regeln.

10. FĂŒhren Sie Ihre Post-Evaluation durch

Viele Kunden beklagen sich darĂŒber, dass ein Berater, den sie beauftragen, erst zu einem festen Bestandteil der Organisation wird, nur um kurz nach dem Projekt zu gehen und nie wieder von sich hören zu lassen. Dies vermittelt dem Kunden den Eindruck, dass Sie nur wegen des Geldes im GeschĂ€ft sind und sich nicht wirklich kĂŒmmern.

Es wird nicht von Ihnen verlangt, zu jeder Zeit erreichbar zu sein oder kostenlose Beratungsleistungen zu erbringen. FĂŒr eine nachhaltig gute Beziehung zu Kunden lohnt es sich jedoch ab und an in deren Unternehmen „vorbeizuschauen” . Bitten Sie den Kunden gleich nach der Verabschiedung um ein Feedback ĂŒber die gesamte Erfahrung der Zusammenarbeit mit Ihnen und nehmen Sie jede konstruktive Kritik zur Kenntnis. Erkundigen Sie sich einige Zeit nach Beginn der Umsetzungsphase erneut nach dem Stand der Dinge.

Dies steht nicht nur im Einklang mit den besten Beratungspraktiken und der Betreuung eines Projekts von Anfang bis Ende, sondern fĂŒhrt oft zu weiteren Projekten mit demselben Kunden.



Sichern Sie sich mit einem Beratungsvertrag ab

Selbst wenn Sie alle oben genannten bewĂ€hrten Beratungspraktiken befolgt haben, können GeschĂ€ftsbeziehungen aus verschiedenen GrĂŒnden scheitern. Deshalb ist es absolut wichtig, dass Sie sich mit einem offiziellen Beratungsvertrag absichern. Dieser Vertrag kann ein Leitfaden fĂŒr Ihre Verantwortungsbereiche sein, Grenzen fĂŒr die zu erbringenden Dienstleistungen setzen und als Maßstab fĂŒr Ihren Erfolg dienen.

Halten Sie sich an unsere 10 Gebote fĂŒr die Beratung und dokumentieren Dinge offiziell, werden Sie garantiert mit einer erfolgreichen Kundenpartnerschaft belohnt.