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Beraterteams: Weshalb sich Zusammenarbeit für Freiberufler lohnt

Blog Kategorie:
Veröffentlicht am:
Mai 17, 2022
Lesezeit:
8 minutes
Leo
Erfahrener Copywriter, welcher viel Geld für Restaurants ausgibt, nur um es danach zu bereuen.

Fühlen Sie sich als selbstständiger Berater manchmal einsam?

Haben Sie oft das Gefühl, dass Sie zu viel Last auf Ihren Schultern tragen?

Sind Sie überfordert, alles selbst erledigen zu müssen – von der Kundensuche bis zur Projektdurchführung?

Sie nicht der Einzige! Es gibt viele selbstständige Berater, denen es genauso geht wie Ihnen.

Eine mögliche Lösung besteht darin, ein Freelance-Beraterteam zu gründen und mit anderen Beratern zusammenzuarbeiten.

Normalerweise wird davon ausgegangen, dass freiberufliche Berater alleine arbeiten. Die Arbeit an Projekten in Beraterteams kann jedoch großes bewirken.

Lassen Sie uns im Folgenden erörtern, welche Möglichkeiten es gibt, sich mit anderen Beratern zusammenzuschließen und einander beim Wachsen zu helfen.

1. Gemeinsam Content Marketing betreiben

Stellen Sie sich Folgendes vor: Berater A besitzt einen YouTube-Kanal mit 10.000 Abonnenten. Berater B dagegen hat genauso viele treue Fans auf LinkedIn. Nun möchte Berater A seine LinkedIn-Seite verbessern, um dort Kunden zu finden, während Berater B einen Shoutout auf YouTube benötigt, um seinen Kanal auszubauen. In diesem Fall können Berater A und Berater B zusammenarbeiten und einander zu mehr Followern auf den jeweiligen Plattformen verhelfen. Dies kann zu einem Wachstum der sozialen Medien beider Berater führen.

Dies ist nur eine vieler Möglichkeiten, wie Sie in einem Beraterteam mit anderen selbstständigen Beratern zusammenarbeiten können, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Als Freelance-Berater sollten Sie sich immer wieder vor Augen führen, dass die Bildung von Beratungsteams und die Zusammenarbeit mit Beratern von Zeit zu Zeit nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist.

„Sie kämpfen um die Aufmerksamkeit der Menschen mit allen Inhalten, die jemals gemacht wurden. Sie müssen unterhaltsam sein. Tricksen Sie nicht. Seien Sie der unterhaltsamste." - Dolf van den Brink

2. Zusammen mit anderen Beratern Bücher oder Artikel schreiben

Das Posten von Inhalten in sozialen Medien wird Ihnen beim Ausbau Ihrer Marke helfen. Gleichzeitig sollten Sie jedoch auch die Veröffentlichung Ihrer eigenen Literatur in Betracht ziehen. Stellen Sie sich vor, ein Kunde fragt Sie nach Ihrem Fachwissen in einem bestimmten Bereich, z. B. im Bereich der digitalen Transformation. In diesem Fall wird es Ihnen definitiv einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, wenn Sie sagen können, dass Sie einige Bücher zu diesem Thema geschrieben haben oder dass Sie regelmäßig über dieses Thema bloggen.

Sie sollten sich bewusst sein, dass ein Buch zu schreiben oder regelmäßig zu bloggen, mit viel Arbeit verbunden ist. Allerdings müssen Sie dies nicht unbedingt ganz alleine tun. Tatsächlich gibt es viele Vorteile, mit anderen Beratern zusammen Bücher oder Blogs zu schreiben. Erstens werden Sie somit mehr Ideen sammeln. Zweitens treffen Sie gleichgesinnte und leidenschaftliche Berater wie Sie selbst. In einem Beraterteam könnten Sie in der Zukunft möglicherweise größere Projekte in Auftrag nehmen, anstatt alleine nur an kleineren Projekten zu arbeiten.

Und schließlich verschaffen Sie sich als Autor eine Autorität auf einem bestimmten Gebiet, deren Einfluss man nicht vernachlässigen sollte. Haben Sie ein 500-seitiges Buch zu einem Thema mitverfasst, gelten Sie automatisch als Autoritätsperson in diesem Themenbereich!

3. Helfen Sie anderen Beratern, Arbeit zu finden und verdienen Sie sich eine Provision

Das Provisionsmodell existiert in fast jedem Beruf und so auch in der Beraterwelt. Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle, weshalb Sie mit einem Projekt einen anderen Berater beauftragen sollten, anstatt es selbst durchzuführen?

Beraterteams, Beraterteams: Weshalb sich Zusammenarbeit für Freiberufler lohnt

Das Provisionsmodell kann sich in vielerlei Hinsicht zu Ihrem Vorteil auswirken. Nehmen wir an, einer Ihrer derzeitigen Kunden hat Sie als Strategieberater eingestellt und benötigt für drei Monate einen Agile-Berater. Der agile Berater ist kein direkter Konkurrent von Ihnen, da er seine Dienste in einem anderen Bereich anbietet. In diesem Fall können Sie Ihrem Kunden also bei der Auswahl des richtigen Agile-Beraters helfen und sich eine Provision verdienen.

Gleichermaßen können Sie einem Kunden auch helfen, Juniorberater einzustellen, wenn Sie an einem Projekt arbeiten, für welches mehrere Berater gebraucht werden. Auch hier können Sie einen Blick auf die Beraterteamstruktur werfen. Darauf werden Sie feststellen, dass Ihre Position erneut nicht gefährdet wird.

Und schließlich können Sie auch, wenn Sie bereits selbst genügend Aufträge haben, die Struktur der Beraterteams ignorieren und Kunden Kollegen und erfahrene Berater weiterempfehlen. Der größte Vorteil dieser Vorgehensweise ist das Prinzip von Gegenseitigkeit. Das bedeutet, dass ein Berater, der aufgrund Ihrer Empfehlung ein Projekt erhält, auch Sie in Zukunft weiterempfehlen wird.

4. Mit einem anderen Berater zusammenarbeiten

„Vier Augen sehen mehr als zwei" – dieses Sprichwort haben Sie sicherlich schon einmal gehört. Die Bildung eines Beraterteams aus zwei Personen kann Ihnen den dringend benötigten Schub geben, um die nächste Stufe Ihrer Karriere zu erreichen. Ja, ein Beratungsteam kann auch aus nur zwei Freelance-Beratern bestehen. Stellen Sie dagegen Berater ein, die nicht auf Partnerebene mit Ihnen arbeiten, werden Sie zum Arbeitgeber und Eigentümer eines Beratungsunternehmens. Dadurch verlieren Sie die Flexibilität und die Freiheiten, die mit dem Freelancing verbunden sind.

Sind Sie als selbständiger Berater alleine unterwegs, sind Ihr Projektumfang und Ihr Einkommen begrenzt. Wenn Sie sich dagegen mit jemandem zusammentun, der genauso erfahren und engagiert ist wie Sie, können Sie Ihr Einkommen erheblich steigern. Überdies können Sie so Ihren Ruf auf dem Markt verbessern.

Abgesehen von Erfahrung gibt es noch einige andere Eigenschaften, nach denen Sie bei einem Beratungspartner Ausschau halten sollten:

  • Vertrauen: Vertrauen ist essenziell. Wenn Sie beide einen Vertrag mit einem Kunden unterschreiben und ein großes Projekt in Auftrag nehmen, müssen Sie sicher sein, dass Ihr Partner bis zum Ende zu Ihnen hält.
  • Motivation: Ein Angestellter kann von einem Manager zur Arbeit motiviert werden und ein Manager kann von einem CEO motiviert werden. Ein Beratungspartner dagegen muss einen angeborenen Antrieb haben, jeden Morgen aufzustehen und seine 100 % ohne externe Motivation zu geben.
  • Zielorientierung: Besitzt Ihr Partner ein festes Ziel, das er erreichen möchte? Ein Berater, welcher seine Ziele schriftlich festhält und einen festen Plan hat, um diese zu erreichen, ist ein idealer Partner. Stellen Sie also sicher, dass Sie und Ihr potenzieller Partner gemeinsame Ziele haben, bevor Sie diesen in ein Beraterteam aufnehmen.


Fazit

Als freiberuflicher Berater müssen Sie nicht unbedingt alleine arbeiten. Freelance-Beratung ist weit mehr als nur die Arbeit an Projekten und das Verschicken von Rechnungen. Wenden Sie die zuvor erwähnten Taktiken an und lassen Sie sich auf die Arbeit in einem Beraterteam ein! Als Folge werden Sie eine Stufe in Ihrer Beraterkarriere erreichen, die Sie sich nie zugetraut hätten. Tun Sie sich also mit anderen Beratern zusammen, um wertvolle Inhalte zu erstellen und Bücher zu schreiben, die Sie als Experten positionieren! Vermitteln Sie Kunden an Berater, wenn Sie können und verdienen Sie in der Folge eine Provision! Außerdem sollten Sie nicht zögern, eine Beraterpartnerschaft einzugehen, vorausgesetzt Sie haben den richtigen Partner gefunden.

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