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Leadership – Leiten Sie Ihr Unternehmen wie Steve Jobs

Blog Kategorie:
Veröffentlicht am:
Juli 6, 2022
Lesezeit:
6 minutes
consultport-author
Leo
Erfahrener Copywriter, welcher viel Geld fĂŒr Restaurants ausgibt, nur um es danach zu bereuen.

Mit seiner Intelligenz, seinem Charisma und seinen FĂŒhrungsqualitĂ€ten hinterließ Steve Jobs nicht nur ein VermĂ€chtnis, sondern erleichterte auch das Leben von Millionen von Menschen. Ohne ihn wĂŒrden wir vielleicht noch heute veraltete und langsame Computer und Telefone nutzen. Dank Jobs, der die Messlatte hoch anlegte, waren auch Konkurrenten gezwungen, nachzuziehen und Produkte zu entwickeln, die ihr Geld wirklich wert sind.

Und Jobs schuf nicht nur Apple. Selbst nachdem er von Apple, einem Unternehmen, das er gegrĂŒndet hatte, gefeuert wurde, gelang es Jobs, Pixar zu grĂŒnden, ein weiteres Unternehmen, das noch immer Millionen von Dollar einbringt. Wie aber unterscheiden sich Jobs FĂŒhrungsqualitĂ€ten von anderen? Was macht seinen Leadership-Style so erfolgreich?

In folgendem Artikel haben wir Ihnen eine Liste mit sechs FĂŒhrungslektionen von Steve Jobs zusammengestellt, die Sie auf Ihr eigenes Unternehmen anwenden können.

6 goldene FĂŒhrungslektionen von Steve Jobs

1. Entscheiden Sie, welche Aufgaben das Team „nicht“ tun sollte

Wenn sie ein Team leiten, erstellen FĂŒhrungskrĂ€fte oft eine riesige Liste von Aufgaben, die erledigt werden mĂŒssen. Endlose Zahlen an Projekten, detaillierte PlĂ€ne, stĂ€ndige Motivation – all das sieht nach großartigem Leadership aus, oder? Nun, nicht ganz. Wenn Sie Steve Jobs als Vorbild nehmen möchten, sollten Sie zusĂ€tzlich eine Liste mit Dingen erstellen, die Ihre Mitarbeiter nicht tun sollten.

Im Jahr 1997 entwickelte Apple viele verschiedene Versionen seines wichtigsten Produkts, des Macintosh. Jobs hielt es fĂŒr verrĂŒckt, an so vielen Produkten gleichzeitig zu arbeiten und wies das Team an, sich nur auf vier Computer zu konzentrieren. Dank dieser Entscheidung ist der Macintosh noch immer ein beliebtes Produkt und hat bis heute keinen nennenswerten Konkurrenten.

DAS WICHTIGSTE AUF EINEN BLICK

  • Steve Jobs unterstĂŒtzte es nicht, viele Versionen desselben Produkts zu entwickeln. Stattdessen konzentrierte er sich darauf, einige wenige Produkte wirklich, wirklich gut zu machen.
  • Unter Jobs' FĂŒhrung erlebte die Welt eine neue Ära der Elektronik, in der einfache, aber anspruchsvolle Produkte zur Norm wurden.
  • FĂŒr Steve Jobs waren sowohl der Verkauf als auch die ProduktqualitĂ€t gleichermaßen wichtig.
  • Er war kein großer Fan von Fokusgruppen oder Marktforschung. Jobs glaubte fest daran, dass seine Produkte hervorragend waren. Aus diesem Grund benötigte er nicht die Zustimmung der Kunden, bevor er ein Produkt auf den Markt brachte.
  • Er arbeitete nur mit den Besten der Besten zusammen und war sehr streng, wenn es um die QualitĂ€t der Produkte ging.

2. Produkte so einfach wie möglich gestalten

Steve Jobs war ein AnhĂ€nger des Zen-Buddhismus, und dies beeinflusste auch seine Art Leadership zu betreiben. Genauso wie Zen-Mönche meditieren, um die Unordnung in ihrem Geist zu reduzieren, war Jobs bestrebt, die Unordnung im Produktdesign zu reduzieren und es so einfach wie möglich zu gestalten. Dies ist ein großartiges Beispiel dafĂŒr, wie man bei der FĂŒhrung eines Teams auf subtile Weise seine eigenen persönlichen Überzeugungen einbringen kann. Jobs verwandelte das Apple-Hauptquartier zwar nicht in einen Zen-Tempel, aber er zeigte den Menschen den Zen-Weg bei der Herstellung von Computern und Smartphones.

Oft denken Manager, dass ein Produkt beliebter wird, wenn man diesem mehr Funktionen hinzufĂŒgt. In einer Zeit, als die meisten Telefone noch ein unĂŒbersichtliches Design hatten, mit zu vielen Tasten und Knöpfen, brachte Apple ein einfaches, schlichtes Telefon heraus – das iPhone. Ein mutiger Schritt, mit einem einfachen Produkt.


3. Geben Sie dem Vertriebsteam und dem Produktteam die gleiche Bedeutung

Bei gutem Leadership geht es nicht nur um Gewinn, sondern auch darum, Produkte zu schaffen, die den Kunden gefallen. Im Jahr 1983 stellte Steve Jobs den CEO von PepsiCo, John Sculley, ein, um die Gewinne zu steigern. Jobs sagte zu Sculley: „Wollen Sie fĂŒr den Rest Ihres Lebens gezuckertes Wasser verkaufen?" SpĂ€ter, im Jahr 1985, feuerte Sculley selbst Steve Jobs! Allerdings war Sculley ein verkaufsorientierter Mensch, der sich nicht auf die Verbesserung der Produkte konzentrierte. Sein Hauptmotiv lag auf dem Erhöhen des Kontostands des Unternehmens.

Diese Strategie funktionierte jedoch weniger gut fĂŒr das Unternehmen und schließlich wurde Jobs zurĂŒckgeholt, um die Produkte zu verbessern. Dies sollte eine Lehre fĂŒr jeden GeschĂ€ftsmann sein. FĂŒr gutes Leadership ist es wichtig, nicht nur denjenigen, die die Produkte verkaufen, zu loben. Stattdessen sollte man auch diejenigen wertschĂ€tzen, die hinter den Kulissen arbeiten, um die Produkte des Unternehmens besser fĂŒr die Zukunft zu rĂŒsten.

4. FĂŒhren Sie Ihre Kunden, lassen Sie sich nicht von ihnen fĂŒhren

„Wenn ich die Leute gefragt hĂ€tte, was sie wollen, hĂ€tten sie gesagt: schnellere Pferde", sagte Henry Ford, der Pionier, der das Auto auf den Markt brachte. Tatsache ist, dass die Validierung eines Produkts durch Tests mit einigen wenigen Kunden oder durch die DurchfĂŒhrung von Fokusgruppen nicht immer der beste Ansatz fĂŒr das Wachstum eines Unternehmens und die FĂŒhrung von Menschen ist. Ein guter FĂŒhrungsstil bedeutet, die volle Verantwortung fĂŒr die Situation zu ĂŒbernehmen und fest an das eigene Produkt zu glauben – auch wenn der Markt dieses noch nicht vollstĂ€ndig akzeptiert hat.

Wie Sie sich wahrscheinlich denken können, war Jobs, genau wie Henry Ford, kein großer Fan von Fokusgruppen. Er legte mehr Wert auf EinfĂŒhlungsvermögen und ein echtes VerstĂ€ndnis fĂŒr die tieferen WĂŒnsche seiner Kunden. Anstatt die Menschen an Umfragen und Fokusgruppen teilnehmen zu lassen, vertraute Jobs bei der Entwicklung neuer Produkte auf seine eigene Intuition. Als er zum Beispiel den legendĂ€ren iPod entwickelte, entschied er sich ganz ohne die BestĂ€tigung potenzieller Kunden fĂŒr dessen MarkteinfĂŒhrung. Er war ĂŒberzeugt davon, dass das Produkt wirklich gut war und funktionieren wĂŒrde.


5. WÀhlen Sie Ihre Teammitglieder sorgfÀltig aus

Steve Jobs war fĂŒr viele Dinge bekannt, unter anderem dafĂŒr, dass er sehr streng war. Er arbeitete nur mit Leuten, wie ihm selbst, zusammen – Intelligente, hart arbeitende Perfektionisten. Alles, was weniger als spektakulĂ€r war, wurde nicht toleriert. Er kĂŒmmerte sich nicht immer um die kurzfristigen GefĂŒhle seiner Mitarbeiter und war ihnen gegenĂŒber sehr geradlinig. Nicht jeder war ein Fan dieses FĂŒhrungsstils und selbst Steve Jobs gab zu, dass es manchmal höflichere Wege gegeben hĂ€tte, Dinge zu kommunizieren.

Großartiges Leadership erfordert oft harte Entscheidungen. Allerdings sollten Sie stets daran denken, dass Menschen schlecht zu behandeln, nicht zu guten FĂŒhrungsqualitĂ€ten zĂ€hlt. Steve Jobs’ gelegentliche Unhöflichkeit ging mit der Inspiration einher, Produkte zu schaffen, die Milliarden von Dollar einbringen und die Welt fĂŒr immer verĂ€ndern wĂŒrden. NatĂŒrlich kann dies nicht erreicht werden, wenn man immer nur „Mr. Nice Guy“ ist.


6. Motivieren Sie Ihr Team, Dinge zu verbessern

Jobs war bekannt dafĂŒr, dass er seine Mitarbeiter durch seinen FĂŒhrungsstil dazu brachte, schneller zu arbeiten und hochwertige Ergebnisse zu erzielen. So motivierte er beispielsweise seinen Kollegen Steve Wozniak, ein Spiel in vier Tagen zu entwickeln – eine Aufgabe, fĂŒr die dieser unter normalen UmstĂ€nden Monate gebraucht hĂ€tte. WĂ€hrend der Entwicklung des iPhones beschloss Jobs, das Plastik wegzulassen und stattdessen eine spezielle Art von Glas zu verwenden. Innerhalb von wenigen Monaten diese riesige Menge Glas fĂŒr die Produktion der iPhones zu beschaffen, stellte sich als Herausforderung heraus.

Also wandte sich Jobs an den CEO von Corning, einem Unternehmen, das auf die Herstellung von Glas spezialisiert ist. Der CEO entgegnete, dass er nicht die KapazitĂ€t habe, so viel Glas herzustellen. Steve Jobs, akzeptierte diese Antwort nicht und motivierte ihn, es möglich zu machen. Als Ergebnis lieferte Corning schließlich Glas fĂŒr Steve Jobs’ damalige Mission und arbeitet bis heute mit Apple zusammen.

TatsĂ€chlich fĂŒhlen Angestellte sich oft durch Herausforderung ĂŒberfordert. Leadership bedeutet, diesen in solchen Situationen den Glauben an ihre FĂ€higkeiten zu vermitteln und sie davon zu ĂŒberzeugen, dass sie zu mehr fĂ€hig sind, als sie denken.

Fazit

Viele Unternehmer haben milliardenschwere Unternehmen und erstklassige Produkte geschaffen. Steve Jobs jedoch schuf außerdem eine Fangemeinde. Noch Jahre nach seinem Tod erinnern sich Menschen tĂ€glich an ihn und lassen sich von ihm und seinem FĂŒhrungsstil inspirieren. Das Unternehmen, das er in der Garage seiner Eltern grĂŒndete, verkauft auch heute noch mehr als viele Konkurrenten – ein Zeichen fĂŒr Jobs’ großartige FĂŒhrungsqualitĂ€ten. Hoffentlich sind Sie genauso inspiriert, wie wir und motiviert neue spektakulĂ€re Projekte zu starten!