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Mangel an technischen Experten? - Digitale Beratung kann helfen!

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Veröffentlicht am:
Mai 6, 2022
Lesezeit:
9 minutes
Lynn
Lynns umfangreiche Erfahrung als Unternehmensberaterin ermöglicht ihr vielfältige Perspektiven auf die Geschäftswelt. Ihre Rolle als Mutter, Ehefrau und Großmutter vertiefen ihre Einsichten weiter.

Wahrscheinlich ist es an dieser Stelle sogar zutreffender zu sagen, dass der Mangel an technischen Fähigkeiten den Markt verändert hat.

Die Nachfrage nach digitaler Beratung ist explodiert und technische Fähigkeiten sind sehr gefragt. Die Entwicklung neuer Technologien hat das Arbeitsumfeld stark verändert und mehr und mehr Unternehmen haben Schwierigkeiten, neues, erforderliches Talent intern zu finden.

Analysen der Beratungsbranche zeigen, dass Online-Plattformen für Freiberufler vermehrt zur Füllung dieser Lücken eingesetzt werden.

Trends bei Angebot und Nachfrage nach technischen Fähigkeiten

Verschiedene Quellen berichten über einen Mangel an technischen Fähigkeiten, einschließlich digitaler Beratung, in vielen Bereichen.

  • Im Jahr 2019, prognostizierte das Weltwirtschaftsforum für 2020 einen Mangel an IT-Fachkräften für 756.000 Arbeitsplätze in Europa.
  • US-Statistiken zum Arbeitsmarkt identifizierten für das Jahr 2020 1,4 Millionen offene Stellen im technischen Bereich und nur 400.000 Informatik-Absolventen, um diese zu füllen.
  • Israel ist eines der Länder mit den meisten Tech-Startups der Welt. Selbst dort jedoch fehlen 15 % an Entwicklern.
  • McKinsey berichtet, dass 87 % der befragten Unternehmen mit einem Mangel an neuen Talenten konfrontiert sind.

Ein Bericht der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU, aus dem Jahr 2019, trägt den Titel “The Changing Nature of Work and Skills in the Digital Age”. Er erörtert die, durch neue Technologien bedingten, Veränderungen am Arbeitsplatz und kommt zu dem Schluss, dass "digitale und nicht-kognitive Fähigkeiten immer notwendiger werden, um neu entstehende Beschäftigungsmöglichkeiten füllen zu können."

Technologie wird zu immer neuen Formen der Arbeit führen und künftige Arbeitskräfte sollten sich auf lebenslanges Lernen, Weiterbildungen und Umschulungen vorbereiten. Sie werden eine Kombination aus höherer Bildung, zumindest grundlegenden IKT-Kenntnissen und ausgeprägten interpretativen und sozialen Fähigkeiten benötigen. Der Bericht stellt außerdem fest, dass mindestens ein Drittel der derzeitigen europäischen Arbeitskräfte nicht über diese Fähigkeiten verfügen.

"Digitale und nicht-kognitive Fähigkeiten werden immer notwendiger, um neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu nutzen." ~ EU-Bericht "The Changing Nature of Work and Skills in the Digital Age"

Warum besteht eine solche Nachfrage nach technischen Fähigkeiten?

Wir brauchen uns nur umzuschauen, um zu sehen, wie sich die Arbeitsweise der Unternehmen massiv verändert.

Im Folgenden vier Beispiele:

Die vierte industrielle Revolution

Automatisierung und Digitalisierung von Teilen oder Abschnitten eines Betriebs. Bei der vierten industriellen Revolution geht es nun darum, all diese Teile miteinander zu verknüpfen.

Im Mittelpunkt stehen Online-Kommunikationsnetzwerke zwischen Maschinen, IKT-Systemen, Produkten und Menschen in Unternehmen.

In diesen Netzen kommen neue Technologien zum Einsatz:

  • Das Internet der Dinge (IoT),
  • Künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen (ML) und natürliche Sprachprogrammierung (NLP)
  • Autonome Roboter und Drohnen
  • Simulation und erweiterte Realität (AR)
  • Die Cloud
  • Additive Fertigung (3D-Druck)
  • 5G mit seiner Fähigkeit, eine riesige Anzahl an gleichzeitigen Verbindungen herzustellen.

Es ist okay, wenn Sie nicht wirklich wissen, was einige dieser Dinge sind, geschweige denn, wie sie sich auf Ihr Unternehmen auswirken könnten. Sollte Ihr Unternehmen einige dieser Technologien jedoch noch nicht aufgegriffen haben, werden Sie schnell ins Hintertreffen geraten. Das sollten Sie vermeiden.

Das Fachwissen in Bezug zu solchen Technologien wächst, ist aber immer noch knapp. Unternehmen müssen Mitarbeiter rekrutieren und weiterbilden oder können auf Plattformen für digitale Beratung zurückgreifen, um Fachwissen zu erhalten.

Kundenbeziehungsmanagement (CRM)

Unternehmen konkurrieren heute auf Grundlage technischer Funktionen um Kunden und CRM hat sich in allen Branchen verändert:

  • Unternehmen nutzen maschinelles Lernen, um Käuferprofile zu erstellen, Leads gezielt anzusprechen und, auf Grundlage früherer Transaktionen, personalisierte Ratschläge zu erteilen.
  • Die natürliche Sprachverarbeitung versteht mündliche oder schriftliche Anfragen und erkennt Verhaltensmuster von Käufern aus sozialen Medien und anderen Quellen.
  • Chatbots geben sofortige Antworten auf Online-Anfragen.

Schnelligkeit ist entscheidend geworden.

McKinsey berichtet, dass die Markteinführungszeit für neue Anwendungen nur noch 8 bis 12 Wochen beträgt und nicht mehr wie früher ein bis zwei Jahre. Um das Kundenerlebnis zu optimieren, sind Aktualisierungen und neue Versionen innerhalb weniger Tage erforderlich.

eCommerce und Online-Einkauf

Diejenigen, die vor den coronabedingten Einschränkungen im Jahr 2020 noch nichts online gekauft haben, haben dies in der Zwischenzeit sicherlich gelernt und die meisten kehren nicht einmal mehr zu ihren früheren Einkaufsgewohnheiten zurück.

Diese Umstellung hat dazu geführt, dass andere Fähigkeiten wie davor erforderlich sind.

Abgesehen von IT-Kenntnissen für die Einrichtung und Pflege von Shopping-Sites, benötigen Unternehmen auch Kenntnisse in folgenden Bereichen:

  • Schreiben, Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Analytik
  • Datentechnik
  • Copywriting
  • Grafikdesign und Benutzererfahrung
  • Soziale Medien und E-Mail-Marketing

Fintech-Anwendungen

Auch Finanzinstitute setzen zunehmend neue Technologien ein. Hier einige Beispiele:

  • Bots erledigen routinemäßige Verwaltungsaufgaben, Buchhaltung und sogar Rechnungsprüfung.
  • Algorithmen analysieren und identifizieren Risiken.
  • KI prognostiziert Märkte und testet Handelsstrategien.
  • ML und KI bearbeiten Versicherungs- und Hypothekenanträge.
  • Blockchain-Technologie und intelligente Verträge senken die Kosten für Interbanken- und grenzüberschreitende Zahlungen.

Schon diese kurze Liste an Beispielen zeigt, wie Technologien den Arbeitsplatz verändern. Die Automatisierung wird einige Arbeitsplätze übernehmen, es werden jedoch auch viele neue entstehen.

Die Frage ist, ob Unternehmen über die entsprechenden Fähigkeiten verfügen oder sich an Plattformen für digitale Berater wenden werden, um diese Lücken zu schließen.

Freiberufler als Lösung für die globale Talentlücke im Technologiesektor

Der Mangel an Fachkräften mag nun kein sehr schönes Licht auf die Zukunft des Arbeitsmarktes werfen. Untersuchungen zeigen jedoch, dass Freiberufler ein großer Teil der Lösung sein werden.

Der Schlüssel liegt darin, sein Bild des existierenden Talentpools zu ändern. Dieser ist nämlich flexibel und nicht begrenzt durch geografische Grenzen. Dieser Talentpool kann nur aus Freiberuflern bestehen oder in Kombination mit Festangestellten eingesetzt werden. Freiberufler können digitale und remote-Dienste anbieten oder in Interim-Positionen vor Ort eingesetzt werden.

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Analysen des Beratungsmarktes zeigen, dass Führungskräfte für die Zukunft erwarten, unabhängige Berater in großem Umfang einzusetzen, insbesondere in den Bereichen IT und TELCO, allgemeine Beratung, Automobilbranche und Industrie. Technische Fähigkeiten für die Beratung sind verfügbar, manchmal aus unerwarteten Quellen.

Einige Beispiele:

  • Es wird erwartet, dass Indien über einen Überschuss an 1,3 Millionen Technik-Experten verfügt, die zu den globalen Ressourcen hinzukommen.
  • Technik und Marketing sind die größten Qualifikationskategorien unter den schätzungsweise drei Millionen Freiberuflern in der EU.
  • In Russland werden jährlich die meisten Absolventen technischer Studiengänge ausgebildet. Auch in den USA, im Iran, in Japan und in Mexiko gibt es in diesem Bereich hohe Zahlen.
  • In der Ukraine existieren mehr Absolventen in Ingenieurs- und IT-Studiengängen, als in den meisten anderen europäischen Ländern, womit sich das Land einen Namen als Technologiezentrum macht.

Schließungen aufgrund von Covid führten zu einem weltweiten Experiment mit remoter Arbeit. Unternehmen lernten, dass die Arbeit von zu Hause und der Einsatz von Fernarbeitern aus aller Welt nicht nur möglich, sondern auch effektiv sein kann. Selbst wichtige, technische Mitarbeiter konnten ausgelagert werden.

Online-Plattformen bieten technische Fähigkeiten für die Beratung

Dieselbe Analyse des Beratungsmarktes ergab, dass 90 % der Führungskräfte glauben, dass Talent-Plattformen für den zukünftigen Wettbewerbsvorteil ihres Unternehmens wichtig sein werden. Plattformen werden zunehmend genutzt, um Berater mit technischen Fähigkeiten und Interim-Kräfte für den Einsatz vor Ort zu beschaffen.

Viele gaben an, dass die Nutzung digitaler Plattformen folgendes bewirkte:

  • Schnellere Markteinführungen
  • Steigerung der Produktivität
  • Steigerung der Innovation

Die Zukunft des Arbeitsmarktes wird sich an der Nachfrage orientieren und Plattformen werden die "elastischen" Teams bereitstellen, welche Unternehmen benötigen.



Wichtige Erkenntnisse

Bei der digitalen Beratung geht es nicht mehr nur darum, Unternehmen in digitalisierte Systeme einzuführen. Es geht darum, die Technologien der vierten industriellen Revolution zu nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten.

Arbeitsplätze verschwinden oder werden durch Automatisierung ersetzt, aber genauso werden sich auch neue Möglichkeiten, welche neue Fähigkeiten verlangen, eröffnen. Unternehmen qualifizieren ihre Mitarbeiter um, nutzen aber auch digitale Beratungsplattformen und experimentieren mit neuen Beschäftigungsmodellen.

Haben Sie das Gefühl, im Sturm dieser Umwälzungen einen ruhigen Hafen in Form von Beratung zu benötigen, kann Ihnen vielleicht die Beratungsplattform Consultport helfen. Besuchen Sie gerne unsere Website oder kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren.

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