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Freiberufliche Beratung im Jahr 2021 - Trends, auf die man achten sollte

Blog Kategorie:
Veröffentlicht am:
MĂ€rz 25, 2021
Lesezeit:
4 minutes
consultport-author
Leo Saini
Erfahrener Copywriter, welcher viel Geld fĂŒr Restaurants ausgibt, nur um es danach zu bereuen.

2020 ist vorbei und wir können nur hoffen, dass fĂŒr 2021 bessere Zeiten auf uns zukommen werden.

Im folgenden Artikel werden wir einen Blick auf die Top 5 Trends der freiberuflichen Beratung in 2021 werfen. Viele dieser Trends wurden durch die Pandemie geprÀgt, einige jedoch wÀren auch ohne diese besonderen UmstÀnde passiert.

Lassen Sie uns mit dem ersten Trend beginnen.

1. Mehr Akzeptanz fĂŒr remotes Arbeiten

Dies ist nicht nur einer der wichtigsten Trends in der freiberuflichen Beratung, sondern gilt auch fĂŒr viele andere Berufe. Seit MĂ€rz 2020 erleben wir, wie Unternehmen aus aller Welt Anpassungen als Folge von COVID-19 treffen. WĂ€hrend der Pandemie standen wir zum ersten Mal vor der Herausforderung, dass die ganze Welt zur gleichen Zeit abgeschottet war. Dies hat uns gelehrt, Prozesse auch von zu Hause aus am Laufen zu halten

Nach einer Umfrage von Upwork, wird im Jahr 2021 höchstwahrscheinlich jeder vierte Amerikaner aus dem Homeoffice arbeiten. Im Rest der Welt sieht es Àhnlich aus und so auch in der Beratungsbranche. SelbststÀndige Berater werden nun mehr FlexibilitÀt bei der Wahl ihres Standorts haben und Kunden werden Sie möglicherweise sogar bitten, remote zu arbeiten.

"Neue Technologien ermöglichen es Menschen heute, sich jederzeit und ĂŒberall mit jedem auf der Welt zu verbinden, von fast jedem GerĂ€t aus. Dies verĂ€ndert die Art und Weise, wie Menschen arbeiten dramatisch und ermöglicht eine 24/7-Zusammenarbeit mit Kollegen, die ĂŒber Zeitzonen, LĂ€nder und Kontinente verstreut sind. "- Michael Dell
2. Der Bedarf an FachkrÀften könnte steigen

Dies wĂ€re auch ohne COVID-19 der Fall gewesen. FrĂŒher war die Anzahl der Kategorien von Beratern begrenzt. In Zukunft wird es möglicherweise nicht mehr einfach ausreichen, nur ein Unternehmensberater zu sein. Die Quintessenz lautet: Spezialisieren Sie sich in einem oder zwei Bereichen, anstatt als Generalist zu arbeiten. KPMG UK schuf bereits ein Rahmenwerk zur Beurteilung von Beratern, das die Branchenkompetenz eines Beraters berĂŒcksichtigt.

Unternimmt KPMG diesen Schritt, werden bald auch andere es dem Unternehmen gleichtun und bald wird dies fĂŒr jeden selbststĂ€ndigen Berater RealitĂ€t sein.

Strategieberatung, Digitalisierungsberatung, Marketingberatung und Prozessberatung sind einige Evergreen-Bereiche, auf welche sich freiberufliche Berater spezialisieren können. Aber auch diese könnten sich mit der Zeit Ă€ndern und es könnten neue, lukrative Sektoren aufkommen, bei denen sich eine Spezialisierung lohnt. Versuchen Sie nicht, ein Experte in allem zu sein – fokussieren Sie sich auf einige wenige Gebiete. Moderne GeschĂ€ftsprobleme sind zu kompliziert, als dass man sie als Generalist lösen könnte. Aus diesem Grund stellen Unternehmen lieber mehrere Spezialisten ein, anstatt jemanden, der sich nur oberflĂ€chlich mit allem auskennt.

3. Mehr Freelance-Plattformen mit dem Fokus auf Beratung werden entstehen

Wenn wir ĂŒber Trends in der freiberuflichen Beratung sprechen, sollten wir auch die Bedeutung von Online-Beratungsplattformen diskutieren. Die Beauftragung von Freiberuflern ĂŒber solche Plattformen ist nicht neu. Unternehmen stellen schon seit Jahren freiberufliche Grafikdesigner, Video-Editoren, Website-Entwickler usw. ein. Das Konzept, freiberufliche Talente auf Abruf ĂŒber Websites zu engagieren, ist auf dem Markt bereits verbreitet. Allerdings wird sich ein Ex-BCG- oder McKinsey-Unternehmensberater mit 10 Jahren Erfahrung nicht auf "irgendeiner" Freelance-Plattform finden.

An dieser Stelle helfen Plattformen fĂŒr freiberufliche Beratung. Diese Plattformen helfen Unternehmen, sich mit sehr erfahrenen, hochkarĂ€tigen Beratern zu verbinden. Consultport beispielsweise ist eine Online-Beratungsplattform, die Zugang zu ĂŒber 3.500 Beratern hat. Die meisten dieser Berater haben in der Vergangenheit bereits mit großen Beratungsfirmen und Blue-Chip-Unternehmen zusammengearbeitet. Von solchen Plattformen profitieren auch die freiberuflichen Berater. FĂŒr diese kann es manchmal eine echte Herausforderung sein, neue Projekte zu finden, besonders in den aktuellen Zeiten, geprĂ€gt durch die Pandemie

4. Immer mehr Berater werden die Vorteile der freiberuflichen Beratung erkennen

Eine Umfrage von PwC ergab, dass 64 % der Millennials gerne öfters von zu Hause aus arbeiten wĂŒrden und 66 % sich flexible Arbeitszeiten wĂŒnschen. Selbst ohne diese Umfrage ist bekannt, dass immer mehr Arbeitnehmer das Unternehmensleben verlassen, um selbststĂ€ndig zu arbeiten. Die Chancen stehen gut, dass Sie mindestens eine Person kennen, die als Freiberufler arbeitet.

Dieser Trend ist auch in der Beratungsbranche zu beobachten. Viele Berater geben das ĂŒbliche Unternehmensleben auf und machen sich stattdessen selbststĂ€ndig. Es ist nicht ungewöhnlich, heutzutage LinkedIn-Profile zu sehen, auf denen "Ex-McKinsey", "Ex-Google" oder "Ex-(Big Firm)" steht. Manche Berater möchten die bĂŒrokratischen Prozesse loswerden, mit der sie in großen Firmen konfrontiert werden oder sie möchten nicht Teil einer wettbewerbsintensiven Up-or-Out-Umgebung sein. Was auch immer die individuellen GrĂŒnde sein mögen, viele Berater fĂŒhlen sich sicherlich von dem flexiblen, unabhĂ€ngigen Beraterleben angezogen.

5. Von Beratern kann erwartet werden, dass sie mit begrenzten Ressourcen Ergebnisse erzielen werden

Von allen Trends der freiberuflichen Beratung, wird dieser sicherlich fĂŒr die nĂ€chsten Jahre bestehen bleiben. Die Pandemie hat die Wirtschaft hart getroffen. Jetzt mĂŒssen Unternehmen, mehr denn je, jeden Cent rechtfertigen, den sie ausgeben, sei es fĂŒr AusrĂŒstung, Festangestellte oder Berater.

Sind Sie ein selbststĂ€ndiger Berater, wird von Ihnen erwartet, zu beweisen, dass Sie es wert sind, eingestellt zu werden. Sie mĂŒssen in der Lage sein, Ihren Kunden zu helfen, ihre Ziele mit begrenzten Ressourcen zu erreichen. Wir sitzen vielleicht nicht alle im selben Boot, befinden uns aber sicherlich im selben Sturm. Bis dieser Sturm vorĂŒber ist, mĂŒssen wir all unsere Boote mit Vorsicht steuern und unsere Ressourcen schonen – Unternehmen und Berater eingeschlossen.

Fazit

Die Pandemie hat vielen Fachleuten eine Menge Probleme bereitet und viele VerĂ€nderungen in unserer Arbeitsweise erzwungen. Die Option von zu Hause aus zu arbeiten nahm zu und flexible Arbeitsvereinbarungen werden auch im Jahr 2021 weiter bestehen. FĂŒr 2021 wird es bereits völlig normal sein, Berater auf freiberuflicher Basis zu engagieren. Diese können sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren und somit einen echten Mehrwert bieten.